Zum Hauptinhalt springen

«Abwahlen sind zerstörerisch»

Alexander Tschäppät ist seit acht Jahren Berner Stadtpräsident. Heute entscheidet das Volk über seine Wiederwahl. Der drohende Liebesentzug macht ihm Angst – auch wenn er im Fall der Abwahl einen Plan B hätte.

«Mit 30 musst du dir den schlechten Ruf erarbeiten, mit 60 schmeichelt er dir»: Alexander Tschäppät.
«Mit 30 musst du dir den schlechten Ruf erarbeiten, mit 60 schmeichelt er dir»: Alexander Tschäppät.
Keystone

Sie sagen oft: «Wir sind hier nicht in Zürich.» Haben Sie als Berner einen Zürich-Komplex? Überhaupt nicht. Ich finde Zürich eine hochattraktive und erfolgreiche Stadt. Dasselbe gilt für Bern. Es ist aber noch ein wenig schöner als Zürich. Die beiden Städte sind vollkommen verschieden. Aber es gilt: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Ich bin halt ein Berner, und solange ich Bern noch etwas mehr rühmen kann als Zürich, mach ich das. Es ist ein Kokettieren. Zürich ist als Wirtschaftsmetropole unschlagbar, Bern ist als Stadt ohne Staumeldungen unschlagbar. Unterm Strich ists Kraut mit Rüben verglichen. Im Moment regt mich mehr auf, dass GC plötzlich so gut ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.