Die radikalen PR-Profis aus Bümpliz

Die Hardliner des IZRS müssen vor Gericht. Wie sie zu den bekanntesten Repräsentanten des Islam in der Schweiz wurden.

Flirten mit der Provokation: Mitglieder des IZRS bei einer Demonstration in Freiburg vor vier Jahren. Foto: Keystone/Peter Klaunzer

Thomas Knellwolf@KneWolf
Kurt Pelda@KurtPelda

Sie werden gegen knurrende Mägen kämpfen und gegen die Bundesanwaltschaft. Just zum Auftakt des Ramadans muss die Führungsriege des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS) erstmals vor Gericht erscheinen.

Um 4.23 Uhr am Mittwoch beginnt der Fastenmonat, auf 8.30 Uhr hat das Bundesstrafgericht in Bellinzona den Prozess gegen das männliche Spitzentrio der Salafistenvereinigung angesetzt.

Die Bundesanwaltschaft wirft den drei angeklagten Vorstandsmitgliedern vor, sie hätten mit Videobeiträgen aus Syrien Propaganda für die al-Qaida gemacht. Die Beschuldigten verteidigen sich, sie hätten genau das Gegenteil getan: vor Terrorismus gewarnt. In ihrer Darstellung veranstaltet der Schweizer Staat einen «politischen Schauprozess» gegen sie.

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