Die Innerschweiz – wo «Linker» noch ein Schimpfwort ist

Die Innerschweizer Linke hat fast alle ihre Regierungssitze verloren. Warum eigentlich? Und warum glaubt Jörg Meyer, dass er den Trend drehen kann?

Jörg Meyer wagt es – und will in Luzern als Sozialdemokrat Regierungsrat werden. Foto: Herbert Zimmermann (13 Photo)

Jörg Meyer wagt es – und will in Luzern als Sozialdemokrat Regierungsrat werden. Foto: Herbert Zimmermann (13 Photo)

Christian Zürcher@suertscher

Eine Klosterfrau habe sich auf der Innenseite des Oberschenkels eine Muschel tätowiert, sagt der Schnitzelbänkler im Mönchskostüm auf der Bühne. Halte man das Ohr dran, rieche man das Meer. 210 Menschen lachen, laut und schamlos.

Unter ihnen ist auch Jörg Meyer von der SP. Er macht Wahlkampf und muss unter die Leute. Fällt ihm leicht, sagt er. Es ist Sonntagmorgen 10 Uhr und Alte Fasnacht im Hotel Seeburg in Luzern, wunderbarer Seeblick, wunderbarer Saal, wunderbare Laune, Meyer schlendert zum Frühstücksbuffet. Die Fasnacht ist offiziell vorbei, hier wird sie aber noch einmal gefeiert – ohne Alkohol, dafür mit Orangensaft und Lachs.

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