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Secondo-Urteil wirft Fragen auf

Ein hier geborener ­Serbe, der fast jemanden umgebracht hat, wird nicht ausgeschafft. Das neue Urteil des Bundesgerichts zeigt, dass bei Ausschaffungen ­weiterhin viel davon abhängt, welche Richter entscheiden.

Fabian Schäfer
Da die Durchsetzungsinitiative keine Mehrheit fand, gilt nun bei Ausschaffungen eine Härtefallklausel, die speziell hier geborene Ausländer schützt.
Da die Durchsetzungsinitiative keine Mehrheit fand, gilt nun bei Ausschaffungen eine Härtefallklausel, die speziell hier geborene Ausländer schützt.
Keystone

2010 entführte ein 23-jähriger Serbe einen Mann und verletzte ihn lebensgefährlich. Er kassierte eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren, und das Basel­bieter Migrationsamt verfügte seine Weg­weisung aus der Schweiz. Dagegen setzte sich der Mann zur Wehr, worauf sein Fall durch alle Instanzen ging, bis er nun in Lausanne ein Ende fand: Das Bundesgericht entschied am Mittwoch, dass der Serbe bleiben darf.

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