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Schweiz und Österreich prüfen gemeinsame Rekrutenschule

Schweizer und österreichische Rekruten könnten schon bald gemeinsam ausgebildet werden. Dies teilten die Verteidigungsminister der beiden Länder mit. Geplant ist auch ein Gipfel allianzfreier Nationen.

Planen einen Gipfel allianzfreier Nationen: Ueli Maurer mit seinem österreichischen Kollegen.
Planen einen Gipfel allianzfreier Nationen: Ueli Maurer mit seinem österreichischen Kollegen.
Peter Schneider, Keystone

Die Schweiz und Österreich wollen ihre Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik verstärken. Unter anderem soll eine gemeinsame Rekrutenausbildung geprüft werden. Das haben die Verteidigungsminister beider Länder vereinbart.

Bundesrat Ueli Maurer hat seinen österreichischen Amtskollegen Gerald Klug auf dem Landsitz Lohn zu einem offiziellen Besuch empfangen. Im Anschluss an das Treffen lobten beide das ausgezeichnete Verhältnis beider Länder.

«Die Schweiz und Österreich sind natürliche Partner.»

Gerald Klug

Nicht nur bei der Ausbildung, auch im Lufttransport wollen die Verteidigungschefs eine vertiefte Zusammenarbeit prüfen. Sie kamen auch überein, allianzfreie und neutrale Staaten zu einem Gipfel einzuladen. Diese Länder könnten nach Meinung der beiden Minister künftig eine wichtigere Rolle in verschiedenen Konflikten spielen.

Klug ist seit März 2013 österreichischer Bundesminister für Landesverteidigung und Sport. Am zweiten Tag seiner Visite in der Schweiz ist ein Besuch der Rettungstruppen in Wangen an der Aare BE und ein Mittagessen auf der Habsburg im Aargau geplant.

SDA/pst

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