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«Ich fühle mich nicht von der SVP instrumentalisiert»

Kompromiss in letzter Minute: Vera Weber, Mitinitiantin der Zweitwohnungsinitiative, sagt, warum SVP und FDP ihre Meinung geändert haben – und warum die CVP so genervt ist.

«Manchmal muss es eben der Chef sein»: Vera Weber ist Präsidentin der Vereinigung Helvetia Nostra und der Franz-Weber-Stiftung.
«Manchmal muss es eben der Chef sein»: Vera Weber ist Präsidentin der Vereinigung Helvetia Nostra und der Franz-Weber-Stiftung.
Keystone

Frau Weber, Sie haben mit der SVP und der FDP einen Kompromiss zum Zweitwohnungsgesetz geschlossen, bei dem Sie nach eigener Aussage «Kröten schlucken» mussten. Überzeugt er Sie wirklich? Ja, denn der Nationalrat hat wegen unseres Kompromisses heute entschieden, das «Pièce de Résistance» der Vorlage zu streichen: Wohnungen, die auf einer kommerziellen Vertriebsplattform zur Vermietung ausgeschrieben werden, sollen nicht vom Bauverbot verschont bleiben. Diese Ausnahme hätte es ermöglicht, uferlos neue Zweitwohnungen zu bauen. Wenn der Ständerat ebenfalls auf die Linie der grossen Kammer einschwenkt, haben wir eines der wichtigsten Ziele unserer Initiative – eine griffige Limitierung des Baus – erreicht.

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