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Bund will blockierten Schweizern in Wuhan Heimreise ermöglichen

Das EDA sucht nun doch eine Möglichkeit, Schweizer aus China zurückzuholen. Man zählt auf Support von Partnerstaaten.

Christoph Lenz
Kein Abflug ohne Temperatur-Check: Ein Angestellter am Flughafen in Wuhan. Foto: Keystone
Kein Abflug ohne Temperatur-Check: Ein Angestellter am Flughafen in Wuhan. Foto: Keystone

Die USA, Japan, Deutschland und Frankreich haben in den letzten Tagen angekündigt, dass sie ihre Bürger aus der chinesischen Quarantäne-Stadt Wuhan zurückholen will. Beim Bund war man bisher zurückhaltender. Man habe Kontakt zu den Schweizern in der Region, erklärte das Aussendepartement (EDA) am Montagabend. Die Verbliebenen wollten Wuhan aber nicht verlassen.

Inzwischen hat sich die Lage verändert. Es gebe jetzt Schweizer Bürger, die ausreisen wollen, teilt ein EDA-Sprecher heute auf Anfrage mit. Bezüglich Optionen für eine Ausreise sei man im Gespräch mit den chinesischen Behörden sowie mit Staaten, die ebenfalls Staatsangehörige vor Ort haben. «Dabei werden auch Modalitäten einer möglichen Ausreise erörtert.» Bisher hätten aber noch keine ausländischen Angehörigen aus diesen Gebieten ausreisen können, so der EDA-Sprecher.

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