Zum Hauptinhalt springen

Auf «Schleierfahndung» im Tessin

Seit Anfang Juli ist es im Tessin verboten, das Gesicht zu verhüllen. Für die grosse Mehrheit der arabischen Touristinnen ist das kein Problem. Es gibt aber Ausnahmen.

Erlaubt: Diese arabischen Touristinnen in Lugano tragen den Hijab, der das Gesicht nicht verhüllt.
Erlaubt: Diese arabischen Touristinnen in Lugano tragen den Hijab, der das Gesicht nicht verhüllt.
Philipp Hufschmid
Verboten: Diese Frauen mit Nikab im Einkaufszentrum Foxtown verstossen gegen das Gesetz.
Verboten: Diese Frauen mit Nikab im Einkaufszentrum Foxtown verstossen gegen das Gesetz.
Philipp Hufschmid
Die verschiedenen Kopftücher und Gesichtsschleier.
Die verschiedenen Kopftücher und Gesichtsschleier.
BZ
1 / 3

Auf der Piazza Grande in Locarno ist um 10.30 Uhr noch wenig los. Der Himmel ist wolkenlos. Am Vorabend ist das Filmfestival zu Ende gegangen. Der Abbau der Grossleinwand und der Tausenden Stühle lässt aber auf sich warten.

Viele Cafés sind nur spärlich besucht. Eine Kellnerin gibt bereitwillig Auskunft: Seit Wochen habe sie keine arabischen Frauen mit gänzlich verhülltem Gesicht mehr gesehen. Allerdings machten nur wenige Touristen aus den Golfstaaten in Locarno Ferien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.