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Berner Ideen (5)Schluss mit Futter aus dem Ausland

Claudia Schneider aus Tägertschi füttert ihre Hühner nur mit hofeigenem Futter. Die Mischung hat sie selber kreiert, denn Vorbilder gibt es bisher nicht.

Claudia Schneider füttert ihre Junghühner. Die Hähne werden später geschlachtet, die Hühner werden Eier legen.
Claudia Schneider füttert ihre Junghühner. Die Hähne werden später geschlachtet, die Hühner werden Eier legen.
Foto: Christian Pfander

Viele der weissen Rassehühner rennen flatternd davon, ein paar eilen aber doch herbei, als Claudia Schneider mit einem Eimer Weizenkörner auf die Hühnerweide kommt. Zögernd beginnen sie zu picken. Es sind Junghähne und Junghennen, dreieinhalb Monate alt, die Hähne entwickeln langsam einen Kamm. Sehr hungrig sind sie nicht, sie wurden ja auch eben erst gefüttert. Claudia Schneider hat die Weizenkörner nur der Journalistin zuliebe mit genommen.

Der Weizen ist auf dem Demeter-Hof in Tägertschi gewachsen, den Schneider zusammen mit ihrem Partner Bänz Glauser betreibt. Das ist an sich nichts Besonderes. Doch Claudia Schneider füttert ihren Hühnern nicht nur die eigenen Weizenkörner, sondern stellt das ganze Futter selber her. Und ist damit schweizweit eine Pionierin.

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