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Fernstudium an der FFHS: „Ohne dieses Angebot, hätte ich nicht studiert“

Der 46-jährige Dominique Nobel leitet eine Non-Profit-Organisation (NPO), das Alters- und Pflegezentrum Amriswil. Den Weg in diese Führungsposition ermöglichte ihm ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium in Betriebsökonomie an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS).

Dominique Nobel hat an der FFHS ein Fernstudium in Betriebsökonomie absolviert, wodurch er im NPO-Bereich die nächste Karrierestufe erklimmen konnte.

Nach einer kaufmännischen Lehre auf einer Gemeindeverwaltung arbeitete Dominique Nobel im Tourismus und in der Finanzabteilung eines grossen Alterszentrums, als er sich entschloss ein Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft anzupacken. Er war zwar durch langjährige Praxis im Betrieb aufgestiegen, allerdings fehlten ihm noch der theoretische Unterbau und die damit verbundenen, analytischen Fähigkeiten. Für ihn als vierfachen Familienvater war eine grössere Reduktion des Arbeitspensums nicht möglich. Es kam daher nur ein Fernstudium in Frage, an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) fand er das passende.

Sämtliche Studiengänge der FFHS werden im kombinierten Fernstudium angeboten mit rund 80 Prozent begleitetem Selbststudium und 20 Prozent Präsenzunterricht in einem der Regionalzentren in Zürich, Bern, Basel und Brig. Diese Studienform ist die Alternative für alle, die auf Fachhochschulniveau berufs-, spitzensport- oder familienbegleitend studieren wollen.

Präsenztage nur an Wochenenden

„Ohne das Angebot der FFHShätte ich nie ein Studium angetreten. Als einziger Fernstudium-Anbieter bot die Schule ein Präsenzstudium an jedem zweiten Samstag und nicht nur unter der Woche an. Ausserdem hat die Schule sehr tiefe Studiengebühren“, sagt der 46-Jährige. Das Fernstudium, das er nach fünf Jahren erfolgreich abschloss, sei für ihn als Berufstätigen ideal gewesen. Es ebnete ihm den Weg in seine heutige Position als Leiter des Pflege- und Alterszentrums Amriswil. Denn in der Stellenausschreibung war explizit ein Studium der Betriebsökonomie verlangt.

In seiner Position hat Nobel Führungsverantwortung für 130 Mitarbeitende, die er auch rekrutiert. Gemeinsam mit der Betriebskommission und dem Stadtrat steuert er die strategische Planung, die aktuell ein Wachstum vorsieht: Zu den 110 Pflegeplätzen und 53 Alterswohnungen kommen bis Februar nächsten Jahres 24 Pflegeplätze (speziell für demente Menschen) und zwölf Alterswohnungen dazu. Die Anzahl der Mitarbeitenden wird auf 150 steigen.

Wichtiges Know-how für Management und Marketing

Sein betriebswirtschaftliches Studium an der FFHShalf ihm sein Know-how im Management, der Mitarbeiterführung und -entwicklung, wie auch dem Controlling auszubauen. Besonders erwähnt Nobel auch die vermittelten Marketing-Inhalte. Marketing werde für Alterszentren stetig wichtiger, merkt er an.

Während seines Studiums arbeitete Nobel in einem 95%-Pensum weiter. Sein damaliger Arbeitgeber, ebenfalls ein Alters- und Pflegezentrum, räumte ihm Lerntage vor Prüfungen und Präsenztagen ein.

Wie gelang es dem vierfachen Familienvater sein Studium erfolgreich zu bewältigen, ohne sein Umfeld zu vernachlässigen? „Die Planung der Lerneinheiten war wichtig. Ebenso, dass ich die diese auch in meinem Umfeld kommunizierte. Ich lernte an zwei Abenden pro Woche und an mindestens einem Tag am Wochenende“, blickt er zurück. Trotz Arbeit, Familie und Fernstudium blieb noch Zeit für sein Hobby, das Marathon-Laufen. Weniger trainiert habe er aber schon. Für künftige Fernstudierende hat der Thurgauer einen wichtigen Tipp: „Man sollte selbstständig und in Ruhe lernen können. Zudem muss man auch Verlockungen widerstehen können, wie wenn es zum Beispiel draussen 30 Grad warm ist und das plätschernde, abkühlende Nass in Hörweite ist.“

Für Dominique Nobel könnte seine akademische Laufbahn noch weitergehen, der Master in Business Administration an der FFHS ist für ihn ein Thema.

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