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Inselspital BernRund 150 Abstriche übers Wochenende - alle negativ.

Am Berner Inselspital war am Wochenende erstmals die neugeschaffene Teststelle im Einsatz. Zudem wurde bekannt, dass Desinfektionsmittel vom Inselpersonal gestohlen wurde.

Vor dem Inselspital in Bern werden  . ()
Vor dem Inselspital in Bern werden . ()
Foto: Keystone/Anthony Anex

An der neu geschaffenen Triage- und Teststelle des Inselspital-Notfalls für Corona-Verdachtsfälle war übers Wochenende reger Betrieb. «150 bis 160 Personen liessen Abstriche machen, die alle negativ ausfielen», sagt Mediensprecher Adrian Grob.

Der Schalter wäre in der Lage, allein an einem Tag bis zu 120 Personen abzuklären. Heute morgen habe nur eine kleine Gruppe von Menschen den Schalter konsultiert, eine Warteschlange habe sich am Wochenende nie gebildet, weiss Grob. Die Bernerinnen und Berner verhalten sich offenbar ruhig und vernünftig.


Bis jetzt ist am Inselspital bei niemandem eine Ansteckung mit dem Corona-Virus festgestellt worden. Seit das Spital selber Abstriche analysieren kann, weiss man im schnellsten Fall schon noch drei Stunden, ob sich jemand mit dem Virus infiziert hat. Würde jemand positiv getestet, würde er oder sie isoliert und über seine Kontakte befragt. Jede positive Probe muss aber noch vom Referenzlabor in Genf gegengecheckt werden, was bis zu 30 Stunden dauern kann.

Personal stiehlt Desinfektionsmittel


Mediensprecher Adrian Grob bestätigt, dass Angestellte in der Insel jüngst anderswo ausverkaufte Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel unerlaubterweise mitlaufen liessen. «Es geschieht aber nicht im grossen Stil», sagt er.

Im Intranet weise man die Angestellten darauf hin, dass das Diebstahl und ein asoziales Verhalten darstelle. Auch in der Insel sieht man mittlerweile aus hygienischen Gründen von einem Händedruck ab. «Als Ersatz könnte ich mir ein freundliches Zulächeln vorstellen», meint Grob mit einem Augenzwinkern.


(svb)

svb