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Heftige OrkanböenRekord: Sturmtief Bianca weht mit 172 km/h über den Chasseral

In der Nacht auf Freitag stürmte es insbesondere in der Region Seeland-Berner Jura heftig. Auf dem Chasseral war Bianca gar der stärkste Sturm in diesem Winter.

Diesen Winter hat es auf dem Chasseral noch nie so stark gestürmt wie vergangene Nacht. (Archivbild)
Diesen Winter hat es auf dem Chasseral noch nie so stark gestürmt wie vergangene Nacht. (Archivbild)
Foto: Valerie Chetelat

Im Flachland merkte man vergangene Nacht meist nicht viel vom Sturmtief Bianca, das über die Schweiz zog. In höheren Lagen – vor allem auf Berggipfeln – windete es aber teils heftig. Spitzenwerte wurden in der Nacht auf Freitag auf dem Chasseral gemessen. Dort erreichten die Sturmböen Windgeschwindigkeiten von bis zu 172 km/h. So stark windete es auf dem Chasseral noch nie in diesem Winter.

Bei der Kantonspolizei Bern gingen im Zusammenhang mit dem Sturm 50 Meldungen ein, 30 davon kamen aus der Region Seeland-Berner Jura. Meist handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume. Alle Meldungen gingen allerdings bereits am Donnerstag zwischen 15.30 Uhr und 21.30 Uhr ein – in der Nacht auf Freitag erhielt die Polizei keine einzige Sturmmeldung.

Einzelne Strassen gesperrt

Wegen Sturmschäden kam es am Freitagmorgen zu einigen Beeinträchtigungen im Strassenverkehr: Die Strasse zwischen Prêles und Diesse ist derzeit wegen Schneeverwehungen in beiden Richtungen gesperrt, die Kantonsstrasse Tavannes - Berlincourt ist zwischen Tavannes und Le Fuet ebenfalls in beiden Richtungen gesperrt, weil Bäume auf die Strasse fielen.

Und die Kantonsstrasse, Riffenmatt - Mamishaus ist zwischen Riffenmatt und Gambach in beiden Richtungen gesperrt, auch hier wegen umgestürzten Bäumen. Die Strasse soll jedoch bis 12 Uhr wieder vollständig befahrbar sein.

chh/pd