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Big Daddy und die Big Five

In Bus und Sonderzug durch Afrikas Süden – eine neue Sicht auf einen alten Kontinent.

Höchste Düne der Welt: Big Daddy im Sossusvlei. Foto: Christian Heeb (Laif)
Höchste Düne der Welt: Big Daddy im Sossusvlei. Foto: Christian Heeb (Laif)

Endlich oben. Der Aufstieg war steil und mühsam, der lockere Sand hat jeden Schritt zur Anstrengung werden lassen. Erst mal hinsetzen. Tief einatmen. Schuhe aus. Nackte Füsse im warmen Sand. Der Wüstenwind kühlt die Haut. Zur Ruhe kommen. Schwitzen. Schweigen. Schwelgen.

Über dem Sossusvlei, dem ausgetrockneten Tal des blinden Flusses, wie die Namibier die Dünenlandschaft hinter der Küste nennen, klettert die Sonne ihrem Zenit entgegen. Nach einer eiskalten Nacht wird die Luft bald schon in der Gluthitze flimmern. Nie zuvor war ein Schluck Wasser aus der Thermosflasche so erfrischend, die Aussicht auf eine archaische Wüstenlandschaft so imposant. Und noch einmal tief durchatmen. Das Panorama bestaunen, diese gigantischen Wellenkämme, in einem Ozean erstarrt, ein Gemälde in allen Farbschattierungen zwischen Ocker-Orange und tiefstem Blau.

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