Zum Hauptinhalt springen

Zum Lachen oder eher tragisch?

2010 kommt «Dällebach Kari» in der ersten Mundart-Eigenproduktion der Thuner Seespiele zur Aufführung. Wir haben unsere Leser gebeten, uns Witze und Anekdoten rund um das Berner Original zu

«An einem trüben Herbstabend sucht Kari eifrig unter einer Lampe auf der Kornhausbrücke nach irgendetwas. Da kommt ein Polizist und meint: «So Kari, hesch öppis verlore?» Kari: «Ja, mir si verschideni Münze usem Hosesack gheit!» Polizist: «So, so woo hesch du de die Münze verlore?» Kari: «Dert unge i dr Grabepromenade.» Polizist: «Du bisch de no ä Humorischt wärum suechsch de hie unger dere Lampe?» Kari: «I dr Grabepromenade ischs drum fiischter I muess dänk dert sueche, won i öppis gseh, u hie isch äbe ä Lampe» Peter AllenbachKehrsatz «Dällebach will einem Freund an der Neuengasse in der Nacht im 1. Stock schöne Geranien stehlen. Er stellt eine Leiter an und ist daran, ein Blumenkistli zu behändigen. Die Polizei ertappt ihn und fragt: ‹Dällebach, was machst du hier?› – ‹Ich will meinem Freund zum Geburtstag Geranien schenken.› Polizei: ‹Das geht doch nicht, das ist zu gefährlich und erst noch ein Verkehrshindernis, nimm die Geranienkistli wieder herunter.› Dällebach gehorcht und nimmt alle Geranienkistli herunter.»Erwin WengerOstermundigen «Dr Kari chunnt um Mitternacht mit em Velo d Nydeggbrügg abezfahre. Do möögget vo wit vore ä Tschugger: ‹Haut, Kari, ke Liecht›. Dr Kari rüeft zrügg: ‹Achtung, ke Bräms›.» Hans ArniBurgdorf «Alle, die mich auf dem letzten Gang begleiten, sollen nur während der Predigt und der Versenkung der Urne besinnlich sein. Danach ist Gemütlichkeit und Humor an der Reihe. Ich habe bei Frau Jenni in der ‹Grünegg› ein Säli reserviert und im Voraus ein Zvieri mit Hamme und natürlich einem rechten Tropfen Roten bezahlt. Da denkt alle an mich zurück, indem ihr bei Frohsinn und Geselligkeit meine Geschichten auffrischt. Zum Abschluss des Mahls, das wünsche ich mir ausdrücklich, singt für mich noch einmal ‹Wie die Blümlein draussen zittern›. Ich werde mein liebstes Lied hören.» (Anekdote) Berthi ReistMünsingen «Wieder einisch isch är mit ämänä mörderleche Stich im Gring über d Chirchefäudbrügg plampet. Ds letschte Tram isch im ganz süferli hingernache gfahre, das isch am Kari aber glich gsi. Uf einisch rüeft ihm dr Trämeler zue: ‹Hei Käru, chasch nid uf d'Site?› Seit är, ‹mou i scho, aber du nid.› Wo när ds Tram ändleche het verbi gla, fragt ne dr Trämeler, ‹um Himus wiue Käru, wär het de di däwä abgfüut?› Seit är: ‹Zwe Italiäner, dr Barbera u der Frascati›.» «Dr Dällebach-Kari isch über d Chornhusbrügg gloffe u het is Pyri wöue. Är het ä Füfliber immer öppe zäh Zentimeter ufgschosse u wieder gfasset. Plötzlech isch im dä uf s Gländer u id Aare abegheit. Wehmüetig het är ihm nachegluegt u gseit: «Versuuffe ha di wöue, aber nid ä so.» Pesche WidmerKöniz>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch