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Ziel sind drei Grossräte mehr

Die Grünen Bern legten gestern ihre Wahlziele fest. Im Grossen Rat wollen sie ihre Position um drei Sitze ausbauen.

Die Grünen Bern wollen im März kräftig zulegen. An der gestrigen Delegiertenversammlung beschloss die Partei, dass sie zu den bisherigen neunzehn Mandaten mindestens drei hinzugewinnen will, um erstmals eine über zwanzigköpfige Fraktion bilden zu können. Auf Regierungsebene soll ihr Regierungsrat Bernhard Pulver wiedergewählt und die rot-grüne Mehrheit gehalten werden. Dazu soll der Wähleranteil von 12,9 Prozent bei den letzten Wahlen klar gesteigert werden. Nicht auf Erfolg ausruhen «Die Ausgangslage scheint zu versprechen, dass die rot-grüne Mehrheit in der Regierung sich halten kann», erklärte gestern Bernhard Pulver. Dies zeige sich bereits daran, dass die SVP nur mit zwei Kandidaten zu den Regierungsratswahlen antrete. Gleichzeitig mahnte der Bildungsdirektor aber auch zur Vorsicht, denn Erfolg könne bequem machen. Zudem sei in Bern noch nie ein grüner Regierungsrat wiedergewählt worden. Trotz oder gerade wegen der Finanzkrise sei jedoch die Wahl einer rot-grünen Regierung wichtig und Erfolg versprechend «und kein Strohfeuer», da diese mit Augenmass spare und «nichts kaputtspart», betonte Pulver. Für einigen Diskussionsstoff sorgte gestern die Endrevision der Wahlplattform für die Grossratswahlen, auf welcher die Partei ihre thematischen Schwerpunkte setzt. Kritisiert wurde, dass die Landwirtschafts- und die Wirtschaftspolitik darin nicht vorkommen. Neues Präsidium Schliesslich wählten die Delegierten ein neues Präsidium . Da die amtierende Co-Präsidentin Barbara Schwickert zurücktrat, wurde der bisherige Co-Präsident Blaise Kropf (Bern) zum neuen Präsidenten und Daphné Rüfenacht (Biel) zur neuen Vizepräsidentin gekürt. Einen ersten Erfolg konnten die Grünen mit ihrer Initiative «Bern erneuerbar» erreichen. Am Freitag wird diese mit 17400 Unterschriften (15000 waren nötig) eingereicht. Gesammelt worden war seit dem 15.April. Stéphanie Fuchs >

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