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Wieder fehlt Gemeinderat

Alle Jahre wieder: Nach dem Rücktritt von Gemeinderätin Brigitte Jordi sucht Wyssachen einen Nachfolger. Ohne Erfolg.

Lorenz Heiniger freute sich gar nicht, als er gestern den Briefkasten der Gemeindeverwaltung Wyssachen öffnete. Erwartet hatte der Gemeindeschreiber mindestens ein Couvert eines Kandidaten, der sich für den freien Sitz im Gemeinderat empfiehlt. Bis gestern Mittag konnten die Wyssachener Vorschläge einreichen. Doch weit gefehlt. «Der Briefkasten war leer», sagte Heiniger gestern auf Anfrage. Damit bleibt die Vakanz nach dem Rücktritt von Brigitte Jordi vorerst bestehen. Laut Heiniger ist die Gemeinderätin zurückgetreten, nachdem sie das Präsidium der Spitex Oberes Langetetal übernommen hatte – «aus zeitlichen Gründen». Die Suche nach einem Gemeinderat geht nun an der Gemeindeversammlung vom 7.Dezember weiter. Heiniger rechnet mit Vorschlägen aus dem Publikum. Und wenn niemand das Amt will? «Zwangsverwaltet werden wir deswegen nicht», sagte Heiniger. Dann bleibe die Vakanz weiterhin bestehen. Personalsorgen sind für die Gemeinde allerdings nicht neu: Auch bei den Gemeindewahlen im letzten Jahr waren erst zu wenig Kandidatenvorschläge eingegangen. Erst an der folgenden Gemeindeversammlung fand sich noch ein Williger. Die Not beenden könnte allenfalls die ins Auge gefasste Fusion mit Huttwil. Voraussichtlich werden die Wyssachener und Huttwiler im Sommer 2010 über einen Fusionsvertrag abstimmen. baz >

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