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Wie machen es die Nachbarn?

Matten und Interlaken In den Kehrichtreglementen der Gemeinden Matten und Interlaken steht das genau gleiche wie in Unterseen: «Säcke und Gebinde dürfen erst am Abfuhrtag bereitgestellt werden.» Wie Unterseen kürzlich hat Interlaken schon vor zwei, drei Jahren die Aktion Kehrichtsünder gross angekündigt und dann auch durchgeführt. «Wir führen auch jetzt noch ab und zu Kontrollen durch, vor allem bei einigen neuralgischen Punkten», ist bei Bauinspektor Jürg Etter zu erfahren. «Sündern», die ausfindig gemacht werden können, werde eine Busse in Aussicht gestellt. «Sie erhalten aber Gelegenheit,Stellung zu beziehen», erklärt Etter das Prozedere. Die Kontrollen würden nicht etwa aus finanziellen Gründen durchgeführt, sondern seien als erzieherische Massnahme zu verstehen. Ein gewisser Erfolg sei durchaus feststellbar. Und wie sind die Reaktionen? Jürg Etter: «Es gibt zwei Gruppen. Die einen nerven sich wegen den Bussen, die andern regen sich auf, wenn nichts gemacht wird.» In Interlaken beginnt die Kehrichtabfuhr wie in Unterseen morgens um 7 Uhr. Anders in Matten. Dort wird der Kehricht erst nach dem Mittag eingesammelt. «Das Problem der zu früh an den Strassenrand gestellten Kehrichtsäcke kennen wir in Matten eigentlich nicht», erläutert Gemeindeschreiber Peter Erismann. Die meisten Leute stellten ihre Kehrichtsäcke hinaus, wenn sie am Morgen das Haus verlassen. Wenn dann einmal ein Sack schon am Vorabend an der Strasse deponiert werde, habe das keine Folgen.uf>

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