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Wenn Unternehmer Spass haben

Nach der 150.Hauptversammlung des Berner HIV gab es viele Gründe

Die 150.Hauptversammlung des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern (HIV) ist soeben zu Ende gegangen. In der ehemaligen BEA-Festhalle gehen die Gäste mit Häppchen, Wein und Feierabendlaune in den geselligen Teil des Abends über. Besonders gut gelaunt ist Niklaus J. Lüthi, Präsident HIV des Kantons Bern. Aus simplem Grund: «Ebenso hart und intensiv, wie man als Unternehmer täglich arbeiten muss, soll man hin und wieder Spass haben.» Zumal die anwesenden Wirtschaftsvertreter in den vergangenen Jahren Grosses geleistet hätten. «Wir feiern heuer und insbesondere heute Abend also nicht nur das 150-jährige Bestehen des Handels- und Industrievereins, sondern das gesamte kantonale Unternehmertum.» Mit der vorgegebenen Bestlaune des HIV-Präsidenten halten die anwesenden Parlamentarier locker mit. Allerdings nicht nur des Jubiläums wegen: «Dass wir den Staatsvertrag durchgebracht haben, ist doch der beste Grund, heute Abend zu feiern», sagt Nationalrat Hans Grunder. Nationalratskollege Pierre Triponez ist nicht minder erleichtert, dass «die vergangenen drei anstrengenden Sessionswochen endlich vorbei sind». Dass er sich beim anschliessenden «Dinner-Spectacle» im Circus Nock erholen dürfe, freue ihn besonders: «Ein Zirkus ist immer wieder wunderbar», sagt er. «Tiernummern und Akrobatik gehören für mich zu den schönsten Darbietungen überhaupt.» Auch Bernhard Emch, Präsident HIV Sektion Bern, hat doppelten Grund zum Feiern. «Unsere Sektion feiert in diesem Jahr ebenfalls ihr 150-jähriges Bestehen», sagt er. Und nimmt dies zum Anlass, sich Gedanken über die Zukunft machen. «Ich wünsche mir einen besseren Konsens zwischen Politik, Bevölkerung und Wirtschaft.» Regierungsrätin Beatrice Simon-Jungi und Unternehmerin Käthi Bangerter feiern vor allem die weibliche Fraktion des Unternehmertums. «Wenn sich Frauen neben dem Familienleben auch noch für die Wirtschaft engagieren, verdienen sie meiner Meinung nach besondere Wertschätzung», sagt Beatrice Simon-Jungi. Käthi Bangerter stimmt zu. Nur: «Ich habe auch schon zu viele Frauen in einem Unternehmen erlebt», sagt sie. «Das gibt dann nur unnötige Zickereien.» Miriam Lenz >

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