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Vom kleinen Hardys Pub auf die grosse Stadionbühne

Für ihn war es ein Heimspiel: Der Thuner Bluesmusiker Philipp Fankhauser zeigte sich von der neuen Arena begeistert. Und erinnerte sich an früher.

Er fing klein an. Vor gut 20 Jahren spielte er mit seiner damaligen Checkerboard Blues Band noch im Hardys Pub, im Wendelsee oder im damaligen Kulturbahnhof. Einige Hundert Leute waren jeweils dabei. Am Samstag in der Arena Thun waren es nun gegen 20000. Eines blieb sich aber gleich: Philipp Fankhauser spielte wie eh und je den Blues mit Herzblut. Wie es dazu kam, erzählte er dem Publikum so: 1982 stöppelte er ans Jazz Festival in Montreux. Aber in Greyerz blieb er lange stecken. Dann nahm ihn einer mit – es war Hanery Amman. Zusammen waren sie am Konzert der Blueslegende Johnny Copeland und hörten den Blues. Dass er den Blues inzwischen selber so gut spielt wie sein Vorbild, stellte Fankhauser am Samstag unter Beweis. Bei schwüler Hitze im weissen Anzug sang er mit Blick zum wolkenverhangenen Himmel «It’s Gonna Rain». Er sollte recht behalten, doch das Wetter hielt bis zur Zugabe. Fankhauser und seine sieben Begleitmusiker begeisterten das Publikum mit Songs wie «Love Man Riding», «Down in the Valley» oder als Zugabe «Members Only». Für Fankhauser war es ein spezieller Auftritt. «Vor so vielen Leute habe ich in Thun noch nie gespielt», erzählt er nach dem Auftritt. Von anderen Orten wie St.Gallen kennt er solche Kulissen. «Wenns zu gross wird, wird es nicht unbedingt besser.» Kleinere Konzerte bis 3000 Leute seien cooler. Er zeigte sich aber trotzdem von der Arena als Konzertbühne begeistert. «Das ist toll für Thun.» Allerdings konnte er nicht bis zum Schluss bleiben. Am Sonntagvormittag war schon der nächste Auftritt in Chur. rdh>

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