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Vergewaltiger entwichen – und schon wieder gefasst

GalsNur ein paar Tage nach der Flucht eines Mörders und Vergewaltigers aus einer Strafanstalt in Gorgier NE ist auch im Kanton Bern ein Vergewaltiger entwichen.

Am vergangenen Freitag ist ein Häftling aus dem Massnahmenzentrum St.Johannsen nicht von seiner Arbeitsstelle ins Zentrum zurückgekehrt. Er wurde von der Zentrumsleitung sofort zur Fahndung ausgeschrieben, wie die bernische Polizei- und Militärdirektion gestern mitteilte. Am Samstag konnte die Kantonspolizei den 48-Jährigen in Biel festnehmen, sagte der stellvertretende Direktor des Massnahmenzentrums, Ueli Käser, auf Anfrage. Weil der Mann schon so rasch gefasst worden sei, habe der Kanton Bern auch erst gestern informiert. Der Mann wurde am Samstagmittag von der Polizei in der Wohnung seiner Lebenspartnerin verhaftet. Entsprechende Informationen des Internetportals bernerzeitung.ch/newsnetz bestätigte Käser. Diese Wohnung beobachtete die Polizei. Auch überwachte sie das Mobiltelefon des Entwichenen. Die Bewilligung dafür erhielten sie laut Käser, weil der Mann als suizidgefährdet galt. Ob der Mann zwischen Freitagabend und Samstag straffällig geworden ist, wissen die Behörden nicht. «Uns ist aber nichts bekannt», sagte Käser. Der Mann war 1999 wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Diese Strafe wurde aber zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben. Deshalb war der Entwichene schon seit acht Jahren in St.Johannsen. Bis Freitag befand sich der Mann im offenen Vollzug und konnte deshalb ausserhalb der Strafanstalt arbeiten. Nun ist er in einem Regionalgefängnis untergebracht, die Behörden klären ab, wie es weitergehen soll. sda >

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