Zum Hauptinhalt springen

Und warum sind Sie heute hier?

Jeden dritten Sonntag im Juli findet in Kirchberg der Schnittersonntag statt, und immer zieht er viele Besucherinnen und Besucher an. Während die einen auf der Suche nach einer Kaffeestube sind, gehen andere zum Zwirbeln oder schauen sich einfach ein bisschen um. Walter und Brigitte Rüfenacht aus Rüdtligen sind erst seit ein paar Minuten auf dem Markt und halten Ausschau nach einer Kaffeestube. «Wir waren letzten Sonntag in Koppigen und die hatten eine wunderbare Wiener Stube», erklärt Walter Rüfenacht. Obwohl die beiden keine konkreten Kaufabsichten haben, will sich Brigitte Rüfenacht bei den Kleiderständen genauer umsehen. Das letzte Mal war Roland Stucki aus Aarwangen vor rund 30 Jahren am Schnittersonntag. «Ich bin in Fraubrunnen aufgewachsen und war jeweils mit meinen Eltern hier», erinnert er sich. Der Lastwagenchauffeur hatte letzte Woche beruflich in Kirchberg zu tun und hat dabei per Zufall das Datum des Anlasses erfahren. Monika Künzi aus Kallnach macht einen Rundgang durch den Markt. «Ich habe selber einen Stand», erklärt die 34-Jährige, die hobbymässig Holzspielsachen und bunte Vogelhäuschen herstellt. Bereits zum sechsten Mal verkauft sie ihre handgemachten Sachen in Kirchberg. Dabei lobt sie das Verhältnis unter den Marktfahrern. «Es ist sehr kollegial.» Fred Lanz ist in Kirchberg geboren und aufgewachsen. Sein Vater habe noch erlebt, wie am Schnittersonntag die Bauern Knechte und Mägde für die Ernte angeheuert hätten. «Heute ist der Markt sehr kommerziell», findet der 72-Jährige, der nach dem Mittagessen gemeinsam mit seiner Ehefrau zum Zwirbele will.jgr >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch