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Thuner sind endlich erwacht

Der UHC Thun hat sich mit dem 10:3-Sieg gegen Langenthal im Kampf um den letzten NLB-Playoffplatz zurückgemeldet.

Lieber spät als nie: Thuns Unihockeyaner haben gegen Langenthal Aarwangen bewiesen, dass sie den Kampf um den sechsten NLB-Tabellenplatz noch nicht aufgegeben haben. Der letztjährige NLB-Meister bewegte sich im bisherigen Saisonverlauf meistens unter seinen eigenen Ansprüchen und hat sich ungewohnt weit hinten eingereiht. Im Spiel der letzten Chance waren die Thuner aber hellwach. Obwohl früh in Rückstand geraten, agierten sie mit viel Power, Spielwitz und Effizienz. Der Gegner kam bös unter die Räder. Nach nur 23 Spielminuten führte Thun 8:2, schaltete anschliessend einen Gang zurück und siegte dennoch mit einem «Stängeli» 10:3. «Es war ein wichtiges Spiel», bilanzierte Patric Burger, «und wir sind als Team kompakt aufgetreten. Genauso wie wir uns das vorgenommen hatten.» Der Routinier hofft, dass dieses Spiel der Start zum Endspurt war. «Die Playoff-Qualifikation haben wir trotz happigem Schlussprogramm noch nicht abgeschrieben.» Es bleibt die Frage, warum die Thuner erst drei Spiele vor Ende der Qualifikationsphase endlich erwacht sind? Die Equipe hat gegenüber dem Vorjahr etwas Substanz verloren, fatal wirkte sich aus, dass die verbliebenen Leistungsträger zu oft nicht auf die gewünschte Betriebstemperatur kamen. Burger ist das beste Beispiel für die These – ungewollt allerdings. Im Sommer erkrankte der 24-Jährige schwer. Mit einer Hirnhautentzündung verbrachte er zweieinhalb Wochen im Spital. «Den Trainingsrückstand konnte ich bis heute noch nicht aufholen», sagt der Offensivspieler. In letzter Zeit hat Patric Burgers Punkteproduktion allerdings rapid zugenommen. Gegen Langenthal Aarwangen war er mit zwei Toren und zwei Assists der auffälligste Spieler. In Thun zählt aber das Kollektiv. Mit einer guten Teamleistung sollten auch in den letzten zwei Spielen gegen Uster und Kloten-Bülach Punkte zu holen sein. Stephan Dietrich >

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