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Wie die Oele in die Zukunft investiert

Das neue Programm des Theaters Alte Oele verspricht nicht nur Vielfältigkeit, sondern auch viele neue Talente. Im Verlauf der nächsten Jahre soll sich bei der Alten ­Oele selbst einiges verändern.

Anet Corti macht am kommenden Samstag in der Alten Oele halt.
Anet Corti macht am kommenden Samstag in der Alten Oele halt.
zvg

Am Freitag, 13. Oktober, beginnt die neue Saison in der Alten Oele mit einem vielfältigen Programm. Die Saison steht auch im Zeichen des Umbruchs und von Veränderungen. Zwei neue Vorstandsmitglieder und ein bald vollständiger neuer Programmausschuss sollen frischen Wind in das Theater bringen.

«Für jeden etwas dabei»

In der letzten Saison wurden 10 120 Eintritte verkauft. Mit dem neuen Programm erhofft sich das Team der Alten Oele wieder, so ­erfreuliche Zahlen aufweisen zu können. «Auch in dieser Saison wird wieder für jeden etwas dabei sein», sagt Sarah Christener, Marketingbeauftragte des Theaters.

Insgesamt 26 Veranstaltungen werden vom Theater organisiert. Darunter befinden sich unter anderem Auftritte vom Theaterkabinett Birkenmeier, Patrick Frey oder Lisa Catena. Ein Highlight werde auch der Soloauftritt von Bea von Malchus sein: «Sie führt die Geschichte Heinrichs VIII. von England in einer Soloinszenierung auf», sagt Christener. Erstmals werde auch der Dezember ein volles Programm aufweisen; zu Silvester finde zudem zum ersten Mal ein Konzert statt.

Publikum zeigt sich sehr loyal

Mit den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Stefan Dellenbach (Infrastruktur) und Sarah Christener (Marketing) sollen das Programm und der gesamte Auftritt des Theaters Alte Oele überarbeitet werden. «Die Marketingarbeit lag leider beinahe brach. Dadurch, dass wieder jemand einzig dafür zuständig ist, ist das eine grosse Entlastung für die restlichen Vorstandsmitglieder», Sarah Chris­tener, die diese Aufgabe übernommen hat.

Für die Saison 2018/19 wird in den nächsten Wochen auch der neue Programmausschuss zusammengestellt. «Er wird aus Ursula Wieder, Daniel Gerber und mir bestehen. Dazu kommen noch zwei externe Mitglieder», erklärt Christener. Ziel des Ausschusses sei vor allem die Verjüngung des Programms in der Alten Oele. «Wir dürfen uns über ein sehr loyales Publikum freuen», sagt Christener.

Trotzdem müsse an die nächste Generation gedacht werden: «Junge Leute sind der Kunst gegenüber nicht ab­geneigt, und sie wollen auch nicht alles gratis. Die Kommunikationskanäle und der Webauftritt stehen nun im Fokus, denn die jüngere Generation informiert sich einfach anders. Es ist eine Investition in die Zukunft.»

Im Verlauf des Herbsts sollen ausserdem die Verhandlungen mit der Stadt zur Erneuerung des Leistungsvertrags von 2018 bis 2022 abgeschlossen werden. «Daniel Gerber und Marcel Wyler haben die intensiven Verhandlungen geführt, und nach der nächsten Gemeinderatssitzung sollten wir den Entscheid erfahren», sagt Christener.

«Der Leistungsvertrag ist sehr wichtig für uns, damit wir weiterhin Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstlern eine Plattform bieten können.»

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