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Vorwärtsstrategie bei der KGT

Das neue Logo der Kunstgesellschaft Thun (KGT) signalisiert Aufbruchstimmung, schlägt sich aber auch in der Rechnung nieder. Doris Wüest ist neu im Vorstand.

Doris Wüest ist neu im Vorstand der KGT.
Doris Wüest ist neu im Vorstand der KGT.
PD

Die KGT verschlankt und modernisiert sich. Bestes Beispiel dafür ist das aufwendig in die Wege ­geleitete und umgesetzte Logo, das den Mitgliedern Ende Mai an einer Medienkonferenz vorgestellt wurde.

«Die Geduld hat sich ausbezahlt», frohlockte Vereinspräsidentin Sandra Stettler-Pauchard an der Hauptversammlung (HV). Natürlich hat das Logo – von einem Mitglied als «teuerstes Komma» bezeichnet – auch etwas gekostet, was sich in der Rechnung niederschlägt.

Die Vereinheitlichung des Auftritts nach aussen (Broschüre, Plakate, Website) ist neben der Teilnahme an der Kulturnacht mit ein Grund, dass die Rechnung der Vereinskasse mit einem Verlust von 453 Franken abschliesst. «Das ist nichts Beunruhigendes», erklärte Kassierin Silvia Furer.

Schon mehr ins Gewicht fällt die Rechnung der Theaterkasse, die einen Verlust von 17 917 Franken ausweist. Die Gründe dafür sind budgetierte Einnahmen von rund 20 000 Franken, die vor allem von Gönnerseite her ausgeblieben sind, sodass Rückstellungen aufgelöst werden mussten. Mit den Ausgaben wurde haushälterisch umgegangen. Bei Sponsoren und Gönnern will die KGT den Fokus stärker ansetzen.

Auf der Ausgabenseite soll im Budget 2018/2019 weiter leicht eingespart werden. Geringere Saalkosten und der Einkauf von Stücken in günstigeren Preissegmenten ohne Qualitätseinbussen sollen mithelfen, den Verlust auf budgetierte 1950 Franken runterzubringen.

Drei gehen, eine kommt neu

Die KGT richtet ihr Augenmerk nun voll aufs Theater aus ­(Theater in Thun). Dieses wurde letzte Saison durchschnittlich zu knapp 50 Prozent im (grossen) Schadausaal besucht, was gegenüber dem Vorjahr keine Einbusse darstellt. Die KGT führt nach wie vor Kulturreisen durch und zeigt sich je nach Bedürfnislage und Entwicklung offen, vorläufig ausgesetzte Sparten wieder aufzunehmen.

Nicht mehr «bewirtschaftet» wird das Ressort Vorträge, das Peter Hilfiker in den letzten zehn Jahren (teils auch unterstützt von Barbara Huber und Fritz Reber) massgeblich geprägt hat. Er wurde an der HV ebenso verabschiedet wie Barbara Schluchter-Donski, die seit 2003 das Sekretariat der KGT gemanagt und insgesamt über 300 Seiten Protokoll abgeliefert hatte.

Auch Marion Burger als Verantwortliche der Abonnementsstelle (seit 2013) verlässt den KGT-Vorstand. Die beiden Frauen werden durch Doris Wüest ersetzt, welche sowohl das Vereinssekretariat führen wie die Abonnementsstelle (bezahlte Teilstelle) betreuen wird.

Website gehackt

Die KGT überlegt sich Strategien für die Zukunft mit den entsprechend definierten Massnahmen. Zunächst steht aber die Saisoneröffnung am 26. Oktober mit dem Stück «Vater» von Florian Zeller auf dem Programm, das die Demenzproblematik aufgreift. Weil die Website der KGT im Frühling zweimal gehackt wurde, gingen Mails verloren und verspätet sich der Abo- und Ticketversand. Gleichzeitig wird die Homepage nun neu von einer professionellen IT-Firma betreut.

Saisonprogramm der KGTTicketbestellung auf www.kgt-thun.ch. Für die Kulturreise am Samstag, 15. September, nach Bern (Führung Stadttheater) und Murten (Mittagessen) mit Start um 9 Uhr ab Thun gibt es noch freie Plätze. Anmeldung bis 1. September an die Mailadresse susanne.gassner@kgt-thun.ch.

pd

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