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Von den Autos zu den Kühen und zurück

Man ist nie zu alt, um seine Träume zu verwirk­lichen. Das zeigt Garagier Ruedi Bohny. Im Alter von 53 Jahren machte er seinen Traum vom Bauern wahr.

Ruedi Bohny mit seinen Lehrmeistern Bernhard Hadorn und Res Hänni sowie Bewohnern der Stiftung Uetendorfberg (v. l.).
Ruedi Bohny mit seinen Lehrmeistern Bernhard Hadorn und Res Hänni sowie Bewohnern der Stiftung Uetendorfberg (v. l.).
Marc Imboden

«Ich hatte sehr viel Glück in meinem Leben.» Als Ruedi Bohny den 53. Geburtstag feierte, hatte er keinen Grund, mit sich und der Welt unzufrieden zu sein. Aufgewachsen im Simmental, hatte sich der gelernte Automechaniker bis zum Besitzer einer eigenen Garage in Steffisburg hochgearbeitet.

Doch tief im Herzen trug er seit mehr als drei Jahrzehnten einen Traum: Er wollte in seinen Jugendjahren eigentlich Bauer werden, befolgte aber den Rat seines Vaters, eines Kleinbauern, der nebenher als Briefträger arbeitete. «Er sagte damals zu mir, dass ich auf unserem kleinen Gut keine Zukunft hätte», erinnert sich Ruedi Bohny.

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