Zum Hauptinhalt springen

Vierbeinige Missen gekürt

Am Donnerstag zeigten die Schweizer Züchter von reinen Simmentaler Kühen den Erfolg ihrer Bemühungen an der 4. nationalen Eliteschau SVS. Es wurden auch Missen gekürt. Die Schau zog ein grosses Publikum an.

«Wir dürfen mit dieser Eliteschau den hohen züchterischen Stand unserer Zweinutzungsrasse allen interessierten Kreisen aufzeigen», schreibt OK-Präsident Dietmar Ackermann in ­seiner Willkommensadresse und meint damit, dass die Tiere ­genauso für die Milch- wie die Fleischproduktion geeignet sind.Auf dem Areal der Thun-Expo ging gestern die von rund 1100 Personen besuchte vierte Eliteschau SVS (Schweizerische Vereinigung zur Erhaltung und Förderung der reinen Simmentaler Fleckviehrasse) über die Bühne.

Rund 100 Kühe, 12 Stiere und 30 Rinder der originalen Simmentaler Rasse gab es zu bestaunen. Die Schau soll als Schaufenster dieser Zucht dienen. Für die Reinzüchter sei es ein Spagat, die altbewährten mit den neusten Zuchtmethoden in einem gesunden Mass zu vereinen, betonen die Verantwortlichen.

Keine leichten Entscheide

Die Jury machte sich die Entscheidungen bei der Bewertung der Tiere nicht leicht. Kein Wunder: Die Züchter wetteiferten beim Herausputzen ihrer Tiere und hatten diesen sogar die Schwanzenden frisiert.

Präzise begründeten die drei Jurymitglieder, welche jeweils eine der Kategorien bewerteten, weshalb die bei den Vorführungen erstrangierte Kuh der Zweitplatzierten vorgezogen wurde oder die Vierte der Fünften. Da wurden unter anderem Kriterien wie «gut bemuskelt», «mit sehr viel Ausdruck», «korrektes Fundament», «hervorragend aufgehängtes Euter» sowie «gut positionierte Zitzen» genannt.

«Kühe von Superqualität»

Die jeweils zwei erstplatzierten Tiere jeder Kategorie wurden zur Misswahl zugelassen. Zur Wahl standen die Kategorien Rinder und Kühe. In Letzterer schwang als Miss Eliteschau die Kuh Ariel mit durchschnittlich 6520 Kilogramm Milch aus zwei Laktationen obenauf. Sie gehört Thomas und Reto Gerber aus Wachseldorn.

Als Miss Schöneuter bei den Kühen wurde Akaley gekürt, welche in einer Laktation 5644 Kilogramm Milch lieferte. Die Besitzer sind Jakob und Michael Gerber aus Milken.

«Es wurden sehr gute Kühe in Superqualität aufgeführt», sagte OK-Präsident Dietmar Ackermann gegenüber dieser Zeitung. Ihn freute auch der Grossaufmarsch eines begeisterten Publikums. Eine Auflockerung bot das Vorführen der bulligen Stiere.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch