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Unfallstellen sollen entschärft werden

An der Thuner Stockhorn­strasse gibts öfters Unfälle. Der Westquartierleist wünscht eine Entschärfung.

«Wir unterstützen das städtische Gesamtverkehrskonzept», hielt Präsident Christoph Ott in der Alten Reithalle an der gut besuchten Hauptversammlung des Westquartierleists (WQL) fest. Der Leist habe in der Mitwirkung moniert, dass die aktuellen Unfallhotspots entschärft werden müssten. Solche Hotspots befinden sich an den Vergabelungen Stockhorn-/Mittlere Strasse (Bereich Heilsarmee) und Länggasse/Allmendingen Allee. Ansonsten verlief das Berichtsjahr ruhig und gut.

«Wenig Freude hatten wir aber an der Entwicklung rund um den Seniorenrat», schilderte der Vorsitzende. Es sei bedauerlich, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger frustriert das Handtuch würfen, weil man sich über die Rolle zwischen Rat und Stadt nicht einigen könne. Auch die Leistvertreterin Claudia Thommen hat sich zurückgezogen. Der von ihr initiierte und organisierte monatliche WQL-Seniorentreffpunkt wird aber weitergeführt.

Die Leistrechnung schloss bei einem Aufwand von 2456 Franken mit einem Gewinn von 1167 Franken ab. Der Mitgliederbestand ist um 24 auf aktuell 148 gesunken. Davon sind 67 Familien; «wir sind beinahe ein Familienverein», unkte der Präsident.

Falsche Tierliebe

Als Gastreferent zeigte Wildhüter Andreas Rubin sein vielseitiges Arbeitsfeld auf. «Es ist kein Beruf, sondern eine Berufung», legte er dar. Denn seine Präsenz und seine Einsatzbereitschaft würden zu 70 Prozent von nicht vorhersehbaren Ereignissen geprägt. Wildtiere wie Fuchs, Marder, Dachs und Vögel seien in der Stadt immer häufiger anzutreffen, weil ihr natürlicher Lebensraum enger werde. Sie würden von Menschen aus Tierliebe gefüttert. In der Natur müssten sie sich jedoch selber zurechtfinden.

«Wie lange will man der wachsenden Population von Krähen noch zusehen?», fragte ein Votant. Es wage sich niemand, dagegen anzugehen: «Alles, was Federn hat, ist heilig», sagte Rubin. (nel)

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