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Sorgenfalten bei den Verkehrsbetrieben STI

Einerseits massive Platzprobleme am Hauptsitz in Thun und Schwierigkeiten, Teilzeitchauffeure zu rekrutieren, andererseits Taktverdichtungen und damit höhere Passagierzahlen: Der Blick in die Zukunft der Verkehrs­betriebe STI wird durch Sorgenfalten getrübt.

Der Werkhof der Verkehrsbetriebe STI platzt aus allen Nähten.
Der Werkhof der Verkehrsbetriebe STI platzt aus allen Nähten.
Patric Spahni

Nein, es läuft überhaupt nicht alles schief bei der STI, im Gegenteil: «Nachdem 2014 ein leichter Rückgang zu verzeichnen war, konnten 2015 wieder mehr Passagiere befördert werden», schreibt das Unternehmen in seiner Medienmitteilung zur Generalversammlung von Donnerstag.

«Die grössten Fahrgastzunahmen waren auf der Linie 3 Alte Bernstrasse, der Linie 21 Thun–Interlaken sowie der Linie 25 Thun–Sigriswil zu verzeichnen.» – «Wir haben ein gutes Jahr hinter uns», fügte Verwaltungsratspräsident Hans Rudolf Zaugg aus Fahrni an der vorgängigen Medienorientierung hinzu, und Direktor Thomas Wegmann ergänzte: «Der Rückgang ist wohl darauf zurückzu­führen, dass das Angebot nicht ausgebaut wurde. Im Gegenzug führen Taktverdichtungen jeweils zu höhren Frequenzen.»

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