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Schumacher ist Präsident

Die Delegierten des Bernischen Fleckviehzuchtverbands wählten in Thun.

Daniel Zürcher (links) ist neu im Vorstand, Stefan Schumacher (Mitte) übernimmt das Präsidium von Niklaus Hofer.
Daniel Zürcher (links) ist neu im Vorstand, Stefan Schumacher (Mitte) übernimmt das Präsidium von Niklaus Hofer.
Rösi Reichen

In der Statistik per Ende November 2018 zeigte sich im Herdenbuch erneut ein Rückgang: Die Zahl der weiblichen Tiere sank von 100'540 im Jahr 2013 auf 92'952 im Jahr 2018. Die Viehzuchtvereine nahmen in der gleichen Zeit von 327 auf 311 ab, die Mitgliederzahl verminderte sich von 5192 auf 4458.

Diese Zahlen waren an der 113. Versammlung des Bernischen Fleckviehzuchtverbandes (BZFV) in der Reithalle auf dem Thuner Expo-Areal zu vernehmen. Die Stimmberechtigten wählten den Vizepräsidenten Stefan Schumacher, Rüschegg Gambach, aus dem Unterverband Gantrisch zum neuen Präsidenten des BFZV.

Der Meisterlandwirt Daniel Zürcher, Stettlen, ist neu im Vorstand. Niklaus Hofer, Schliern bei Köniz, tritt nach 16 Jahren im Vorstand, davon sieben Jahre als Präsident, ab. «Das geit nume, we daheime gluegt wird, Frou und Sohn mitzie», sagte er.

Vier neue Experten (Michael Hasler, Röthenbach, Daniel Wittwer, Eggiwil, Peter Brügger, Frutigen und Christian Zurbrügg, Achseten) wurden zur Wahl in die Schweizerische Schaukommission vorgeschlagen, wie auch zwei neue Mitglieder (Helmut Matti, Turbach, und Reto Gerber, Wachseldorn) in die Kommission der Beständeschauen.

Der Verband Swissherdbook wird über ihre Wahl befinden. Fünf Experten wurden für ihre Amtszeit geehrt und verabschiedet: 12 Jahre Hanspeter Fuss, Niklaus Flückiger, Hanspeter Ryter; 13 Jahre Andreas Thomi und Christian Kobel. Der Mitgliederbeitrag bleibt bei 50 Rappen pro Herdenbuchtier.

Die Top Fünf

Kühe mit hohen Lebensleistungen produzieren die Milch wirtschaftlicher, weil sich die Amortisation der Aufzuchtkosten über eine wesentlich längere Zeitperiode verteilt. Die durchschnittliche Milchleistung ist in der Schweiz 296 Kilo grösser als im Kanton Bern mit 7338 Kilo Milch (mit 4,05 Prozent Fett und 3,29 Prozent Eiweiss), weil hier mehr Betriebe im Berggebiet liegen und weniger milchbetonte Rassen gezüchtet werden.

Mit den höchsten Lebensleistungen von 100 Fleckviehkühen aus dem Kanton Bern mit einer Lebensleistung von über 113000 Kilo Milch führten die folgenden fünf Kühe die Rangliste an: Ingrid (geboren 2001) von Hansruedi Allenbach, Rumisberg, mit 170267 kg; Tina (geb. 2002) von Ueli und Simon Urfer, Gerzensee, mit 163550 Kg; Akalei (geb. 2000) von Katharina Pfister, Rüegsbach, mit 162047 kg; Pizza (geb. 2003) von Hansruedi und Erika Wälchli, Mühleberg, mit 152537 kg; Gabi (geb. 1996) von Heinz Aplanalp, Homberg b. Thun, mit 150730 kg.

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