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Schon 700 nutzten das Schiff

Im ersten Monat haben rund 700 Personen auf dem Weg in den Feierabend das Pendlerschiff der BLS von Thun nach Oberhofen benützt – Tendenz steigend.

Die Nachfrage steigt stetig: Durchschnittlich 35 Personen nutzen das BLS-Pendlerschiff, das werktags jeweils um 17.30 Uhr in Thun ablegt.
Die Nachfrage steigt stetig: Durchschnittlich 35 Personen nutzen das BLS-Pendlerschiff, das werktags jeweils um 17.30 Uhr in Thun ablegt.
Patric Spahni

Um den Staus während der Stosszeiten auszuweichen, können Pendler nicht nur auf Velo oder Bus, sondern seit einem Monat auch aufs Schiff umsteigen. Beim Abendpendlerschiff der BLS handelt es sich um eines der alternativen Mobilitätsangebote, das Stadt und Kanton gleichzeitig mit dem Start der Baustellentätigkeit an Bern- und Lauitor lanciert haben.

Das Schiff, das für Werktä­tige vom rechten Thunerseeufer gratis ist, legt in der Regel von der Ländte 1 beim Bahnhof Thun ab. Es verkehrt jeweils von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr ab Thun und hält in Hünibach (17.41 Uhr), Hilterfingen (17.47 Uhr) und Oberhofen (17.53 Uhr, wir berichteten). Aktuell steht die MS Beatus im Einsatz, ab dem 10. Mai wird dann die MS Berner Oberland die Pendler befördern.

Steigende Tendenz

Gemäss BLS-Mediensprecherin Helene Soltermann wurde das Schiff in den ersten 20 Betriebstagen bis zum 30. April von total 700 Pendlerinnen und Pendlern benutzt. «Das sind im Schnitt täglich 35 Personen. Tendenz steigend», sagt Soltermann, die sich mit den Zahlen zufrieden zeigt. Es gebe bereits einige Stammkunden, die an der Schwelle in den Feierabend auf den Wasserweg setzten. Soltermann hat beobachtet, dass zum Wochenende hin jeweils einige Personen mehr auf dem Schiff weilen.

Doch wie sieht es aus, wenn ein Zug nicht pünktlich in Thun eintrifft? «Aus betrieblichen Gründen können die Pendlerschiffe verspätete Züge nicht abwarten», hält Soltermann fest. Dies hänge mit den Kursen 118 und 120 zusammen. Ein Kreuzen mit den Schiffen dieser Kurse im Schifffahrtskanal sei nicht möglich.

Der Thuner Bauvorsteher Konrad Hädener (CVP) hält fest, das Ziel des Pendlerschiffs sei es, «die Abendkurse der STI-Buslinien vom Bahnhof ans rechte Seeufer zu entlasten». Diese Kurse seien voll ausgelastet, teilweise sogar überlastet.

«Das Pendlerschiff bringt Entlastung und wird an heisseren Tagen sicher noch attraktiver», so Hädener. Obwohl das Schiff deutlich mehr Kapazität aufweise als aktuell genutzt, liegt die Auslastung gemäss dem Bauvorsteher «im Rahmen unserer Erwartungen».

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