Sanierung der Allmendstrasse geht weiter

Thun

Bei der Sanierung der Allmendstrasse steht 2019 der Abschnitt Waldeck bis zum Kreisel bei der KVA auf dem Programm. Auch die Sicherheit soll verbessert werden.

Die Sanierungskosten belaufen sich unter dem Strich auf 5,43 Millionen.

Die Sanierungskosten belaufen sich unter dem Strich auf 5,43 Millionen.

(Bild: Patric Spahni)

Die Erinnerung ist bei manchem Verkehrsteilnehmer in und um Thun noch frisch: In den Jahren 2016 und 2017 sanierte die Stadt von der Kreuzung Bypass bis zur Höhe Stockhornstrasse den ersten, grösseren Teil der über 70-jährigen Allmendstrasse. Da diese Hauptverkehrsachse mit der Inbetriebnahme des Bypass Thun-Nord weiter an Bedeutung gewonnen hat und das Verkehrsaufkommen künftig noch zunehmen wird, soll sie umfassend saniert werden.

Nächstes Jahr folgt deshalb «der zweite, rund 700 Meter lange Abschnitt von der Kreuzung Waldeck im Lerchenfeld bis zum Kreisel bei der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA)», teilte die Stadt am Freitag mit. Das Baugesuch werde demnächst publiziert; sofern die Baubewilligung vorliegt, sollen die Arbeiten Mitte 2019 beginnen.

Mehr Sicherheit und Komfort

Als Ende August die 40-jährige Ampelanlage auf der Kreuzung Waldeck ausfiel und nicht mehr repariert werden konnte, wurde entschieden, als Sofortmassnahme einen provisorischen Kreisel zu errichten. Im Zuge der anstehenden Sanierung will die Stadt das Provisorium durch einen definitiven Kreisel von 28 Metern Aussendurchmesser ersetzen.

«Zur Erhöhung der Sicherheit wird künftig ein rund 1,25 Meter breiter Mehrzweckstreifen die beiden Fahrstreifen trennen», hält die Stadt fest. Zudem werden für Velofahrerinnen und -fahrer durchgehende, rund zwei Meter breite Radstreifen markiert.

Auf dem nordseitigen Abschnitt von Feuerwerkerstrasse bis zum Kreisel KVA ist überdies «ein grosszügiges Trottoir mit einer Breite von 2,5 beziehungsweise 2,75 Metern» vorgesehen. Weiter sollen die Fussgängerstreifen bei den Kreiseln mit Mittelinseln ausgestattet werden.

«Weitgehend bestehen» bleiben die Baumreihen entlang der Strasse. Auf der Südseite werden sie in einen Grünstreifen eingebettet. Ebenfalls auf der Südseite kommt ein neuer Kiesfussweg zu liegen.

Teilkredit kommt in Stadtrat

Eine Veränderung betrifft auch die Bushaltestellen Waldeck auf der Lerchenfeldstrasse. Sie entsprechen nicht mehr den Vorgaben aus dem Behindertengleichstellungsgesetz. «Die Stadt Thun nutzt die Situation der angrenzenden Strassenbauarbeiten und realisiert hindernisfreie Haltestellen», heisst es in der Mitteilung. Rollstuhlfahrer können dadurch künftig stufenlos und autonom ein- und aussteigen.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich unter dem Strich auf 5,43 Millionen. Über den gebundenen Teil in der Höhe von 4,545 Millionen Franken entscheidet der Gemeinderat in eigener Kompetenz, ebenso über die Beträge für die Ausgestaltung und Ausrüstung der Bushaltestellen. Über den Investitionsanteil von 885000 Franken wiederum wird der Stadtrat an seiner nächsten Sitzung vom 14.Dezember befinden. (pd/gbs)

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