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Rugen-Steinbruch: Die Ämter halten sich bedeckt

Der Ball zum weiteren Vorgehen beim geplanten Steinbruch am Rugen liegt beim Kanton. Die beiden zuständigen Ämter sind zurückhaltend. Es sei ein politischer Entscheid, teilen sie mit, und liege in der Hand des Regierungsrats.

Hier am Rugen soll Hartgestein abgebaut werden. Der Steinbruch ist oberhalb der Rugenbräu, des östlichen Portals des Rugentunnels und der geschichtsträchtigen Unspunnenwiese geplant.
Hier am Rugen soll Hartgestein abgebaut werden. Der Steinbruch ist oberhalb der Rugenbräu, des östlichen Portals des Rugentunnels und der geschichtsträchtigen Unspunnenwiese geplant.
Bruno Petroni

Was den geplanten Steinbruch am Rugen angeht, halten sich die zuständigen kantonalen Ämtern bedeckt. Gemäss dem Projekt soll während rund sechzig Jahren am Rugen Hartgestein abgebaut werden? jährlich 300'000 Tonnen. Betroffen wäre ein Gebiet von 200'000 Quadratmetern.

Der Abbau ist von nationalem Interesse, da der Schweiz ein Engpass an Hartgestein droht. Dieses wird in erster Linie für den Schotter des Schienennetzes verwendet, ist aber auch für den Bau von Schnellstrassen nötig. Da die bestehenden Steinbrüche in geschützten Gebieten liegen, dürfen sie nicht ausgebaut werden. Eine vom Bund in Auftrag gegebene Studie nannte den Rugen als geeignetsten neuen Abbaustandort.

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