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Parlament stellt sich hinter die Thuner Glacevelos

Ein Postulat, das den Betreibern der Glacevelos den Rücken stärkt, wurde vom Parlament einstimmig angenommen.

Die Thuner Glacevelos erfreuen sich grosser Beliebtheit. Bild: zvg
Die Thuner Glacevelos erfreuen sich grosser Beliebtheit. Bild: zvg

Lukas Külling und Markus Später, die Betreiber der Glacevelos, haben einen weiteren Etappensieg eingefahren: Nachdem der Gemeinderat Ende Dezember bereits bekannt gegeben hatte, dass die beiden doch wieder eine Bewilligung für den Glaceverkauf im Schadau- und im Bonstettenpark erhalten, hat am Donnerstagabend nun auch der Stadtrat ein entsprechendes Postulat einstimmig angenommen. Der Vorstoss war im August, als die Zukunft des Angebots auf der Kippe stand, von mehreren Fraktionen eingereicht worden. Das zwischenzeitliche Aus löste in Thun ein grosses Echo aus.

Erstunterzeichnerin Alice Kropf (SP) dankte dem Gemeinderat für dessen Einlenken in der Angelegenheit. «Ihr handelt damit im Interesse der Bevölkerung», so Kropf. Auch Cloe Weber (Grüne/Junge Grüne) zeigte sich zufrieden: «Wir haben nicht das Gefühl, dass die Glacevelos eine Gefahr für die Gastronomen in den Parks darstellen.» Für Gleichberechtigung und Wirtschaftsfreiheit sprach sich Hanspeter Aellig (FDP) aus. «Wir wünschen uns deshalb auch dann eine liberale Haltung, falls weitere Interessenten mit anderen Angeboten auftauchen sollten», so Aellig.

Von den Fraktionen SVP, EVP/EDU/CVP und GLP/BDP wurden die Glacevelo-Betreiber trotz Wohlwollen daran erinnert, dass die Regeln einzuhalten seien – etwa das Beachten von Fahrverboten. Dann klappe es auch auf lange Sicht mit der Fortführung des Eisverkaufs. Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler (SP) wiederum wies darauf hin, dass Ende 2020 an einem runden Tisch mit allen Beteiligten nochmals Bilanz gezogen werden soll. Der Gemeinderat betonte, dass von den Betreibern erwartet werde, dass sie sich an die Bewilligungsauflagen und das übergeordnete Recht halten.

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