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Thuner Ortsplanung entwickelt sich weiter

Im Rahmen der Revision der Thuner Ortsplanung liegt ein weiteres Zwischenergebnis vor. Die Stadt will sich ­fitmachen für ein moderates Wachstum. Am Samstag ist dazu in der Konzepthalle eine Ausstellung zu sehen.

Gemeinderätin Marianne Dumermuth informierte gestern über den Zwischenstand der Ortsplanung.
Gemeinderätin Marianne Dumermuth informierte gestern über den Zwischenstand der Ortsplanung.
Stefan Kammermann

«Wachstum passiert so oder so», sagte gestern Thuns Gemein­derätin Marianne Dumermuth (SP). In der Konzepthalle 6 begrüsste sie Stadträte, Parteien- und Leistvertreter wie auch Politiker aus Nachbargemeinden, um sie über die Zwischenergebnisse der Thuner Ortsplanungsrevision zu informieren. Diese sind am Samstag im Rahmen der Ausstellung «Open House» in der Konzepthalle an der Scheibenstrasse zu sehen.

Weil Wachstum eben so oder so passiere, müsse die Stadt Thun künftig bereit sein für ein moderates Wachstum. Unterstützung erhielt sie von Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP): «Thun ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität, die wir nach Möglichkeit noch steigern wollen», hielt er fest.

Die strategische Leitlinie für die mittelfristige Entwicklung der Stadt Thun bildet das Stadtentwicklungskonzept 2035. Es enthält gebiets- und arealspezifische Aussagen. Konkret heisst dies, dass Thun in den nächsten 15 Jahren um rund 5000 Einwohnerinnen und Einwohner wachsen soll. «Eine Verdichtung kann jedoch nicht nur in den Siedlungsgebieten geschehen, sondern wird auch in den Arbeits- und Mischgebieten ­angestrebt», erläuterte Stadtplanerin Susanne Szentkuti. Gleichzeitig soll es in der Stadt Thun auch mehr Arbeitsplätze geben.

Es geht auch ums Bewahren

Mit der Revision will Thun indes nicht nur wachsen, sondern auch bewahren. Dabei handelt es sich um Gebiete, die eine hohe Siedlungsqualität aufweisen, die es zu erhalten gilt. Zum Beispiel wertvolle Bauten und Grünstrukturen, die in hohem Masse prägend für das Quartier sind. Solche Gebiete sollen geschützt werden. «Thun soll das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region bleiben», betonte Marianne Dumermuth.

Mit der Ausstellung am Samstag «Open House» (vgl. Kasten) erhofft sich die Gemeinderätin möglichst viele Rückmeldungen und Anregungen aus der Bevölkerung, diese würden in die nächsten Arbeitsschritte eingebracht.

Die Arbeiten rund um die Ortsplanungsrevision laufen seit rund zwei Jahren. Im September 2015 hatte der Stadtrat dazu einen Kredit von 3,35 Millionen Franken bewilligt. Die öffentliche Mitwirkung ist im kommenden Jahr geplant. Die Auflage des ganzen Planwerks ist im Jahr 2019 angedacht.

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