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Oberdiessbach rechnet für die nächsten Jahre mit Defiziten

Alles Sparen hilft bis dato nichts: Der Gemeinde Oberdiessbach drohen in den nächsten Jahre Defizite.

In Oberdiessbach drohten Jahre mit finanziellen Defiziten.
In Oberdiessbach drohten Jahre mit finanziellen Defiziten.
Patric Spahni

Trotz Sparbemühungen rechnet das Budget 2020 mit einem Defizit im allgemeinen, durch Steuern finanzierten, Haushalt von 167400 Franken vor. Das schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf 21,36 Millionen Franken. Der Verlust entspricht 0,35 Steuerzehntel.

Aufgrund von höheren Einkaufskosten müssen die Stromgebühren im Ortsteil Oberdiessbach leicht angehoben werden, schreibt die Gemeinde weiter. Und: «Zudem wird die Feuerwehrersatzabgabe im Gebiet der Regiofeuerwehr Oberdiessbach von heute 14,5 Prozent auf 18 Prozent der einfachen Steuer erhöht.» Die Steueranlagen und die übrigen Gebührenansätze der Spezialfinanzierungen bleiben unverändert. Der Bilanzüberschuss – früher Eigenkapital – der Gemeinde beträgt aktuell rund 7,9 Millionen Franken. Mit Einbezug der gebührenfinan- zierten Spezialfinanzierungen wird mit einem Defizit von 343300 gerechnet.

Investieren in Strassen

In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 2,69 Millionen Franken geplant, welche vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden können. Davon betreffen 1,28 Millionen die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung, Elektrizitätsversorgung und Feuerwehr. 1,41 Millionen Franken sind für Investitionen im allgemeinen Haushalt vorgesehen. Diese seien praktisch ausschliesslich für die Sanierung und Umgestaltung von Gemeindestrassen sowie für Investitionen im Bereich Volksschule geplant, schreibt die Gemeinde weiter.

Der Finanzplan für die Jahre 2020–2024 sieht bei gleichbleibenden Steueranlagen jährliche Defizite von durchschnittlich 522000 Franken im allgemeinen Haushalt vor. Diese können mittelfristig noch aus dem vorhandenen Bilanzüberschuss finanziert werden. Insgesamt sind in der Planperiode Nettoinvestitionen in der Höhe von 19,8 Millionen Franken vorgesehen.

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