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Neues Organ soll zweiten Fall «Seefeld» verhindern

Ein neues Koordinati­onsorgan mit Vertretern aus verschiedenen Ämtern soll dafür sorgen, dass sich ein Fall wie jener an der Schule Seefeld nicht wiederholt.

Das soll nicht mehr geschehen: Geschehnisse wie im bei der Planung im Thuner Seefeld.
Das soll nicht mehr geschehen: Geschehnisse wie im bei der Planung im Thuner Seefeld.
Patric Spahni

Die Geschehnisse rund um das ehemalige, stark sanierungsbedürftige Primarschulhaus Seefeld im Jahr 2017 sind nicht spurlos an der Stadt vorbeigegangen. Als Folge davon hat der Thuner Gemeinderat die Organisation der Schulraumplanung sowie das Zusammenwirken verschiedener Stellen im Rahmen eines Projekts mit externer Begleitung überprüfen lassen.

«Alle involvierten städtischen Stellen arbeiteten bei der Überprüfung der Schulraumplanung im Projektteam mit», teilte die Stadt gestern mit. Namentlich sind damit besonders die Direktionen von Roman Gimmel (SVP) und Konrad Hädener (CVP) gemeint sowie die Schulkommission und die Schulleitungskonferenz. Die externe Projektbegleitung plante und steuerte den Prozess und analysierte die heutige Situation.

«Funktional organisiert»

Die externe Analyse führte zutage, «dass die Schulraumplanung der Stadt grundsätzlich funktional organisiert ist», heisst es. In Zukunft soll sie mit konkreten Massnahmen zielgerichtet weiterentwickelt werden. Zur Stärkung der Strukturen soll ein neues Koordinationsorgan geschaffen werden, das aus Vertretern des Amts für Bildung und Sport, des Amts für Stadtliegenschaften, des Planungsamts sowie aus den Präsidien von Schulkommission und Schulleitungskonferenz zusammengesetzt ist.

Neu werden langfristige Prognosen zur Stadt- und Bevölkerungsentwicklung «wichtige Grundlagen zur Schulraumplanung» bereitstellen. Die Umsetzung der Massnahmen erfolge ab Anfang 2019.

Als Nächstes das Lerchenfeld

Eines der nächsten grösseren Projekte ist die Schulraumplanung Lerchenfeld. Die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage sei «mit hoher Priorität» anzustreben und soll wenn möglich bis 2025 realisiert sein. Es sei davon auszugehen, dass das Quartier in nächster Zeit weiter wachse.

Die heutige Schulanlage im Lerchenfeld sei sanierungsbedürftig. Das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt wird deshalb kommendes Jahr erarbeitet. Der Gemeinderat hat ausserdem entschieden, «dass an der Basisstufe der Primarschule Lerchenfeld festzuhalten ist».

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