Mit vereinten Kräften in die Zukunft

Uebeschi

Gute Zusammenarbeit und Mut zur Tatbringen die Gemeinde Uebeschi wieder auf Kurs.

«Ich danke der Bevölkerung für das Vertrauen in den Gemeinderat», sagte Gemeindepräsident Hanspeter Wenger an der Gemeindeversammlung Uebeschi vom Montag (Archivbild).

«Ich danke der Bevölkerung für das Vertrauen in den Gemeinderat», sagte Gemeindepräsident Hanspeter Wenger an der Gemeindeversammlung Uebeschi vom Montag (Archivbild).

(Bild: Heinz Schürch)

«Ich danke der Bevölkerung für das Vertrauen in den Gemeinderat, den Ratsmitgliedern und den Mitarbeitenden der Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit und euch Anwesenden dafür, dass ihr da seid und euch für das Geschehen im Dorf interessiert.» Diese Worte von Gemeindepräsident Hanspeter Wenger haben an der Gemeindeversammlung vom Montag allen Angesprochenen sichtlich gutgetan. Unter anderem auch deshalb, weil Uebeschi während Jahren immer wieder um die eigenständige Existenz zu kämpfen hatte.

Gute Zusammenarbeit und der Mut, Neues zu wagen, scheinen sich auszuzahlen. Den Sprung in die Zukunft getan haben 12 Prozent der Stimmberechtigten im Juni 2018, mit der Genehmigung eines Verpflichtungskredites von drei Millionen Franken für das Projekt «Altes Schulhaus – Schmitte», den Anbau und die Sanierung des Schulhauses im Dorfzentrum. Die Arbeiten haben vor einiger Zeit begonnen: «Wir sind im Zeitplan», so Hanspeter Wenger am Montag weiter. Voraussichtlich können die neuen Räume Ende 2019 bezogen werden.

Alte Leitung endlich saniert

4,3 Prozent der Stimmberechtigten, nämlich 22 Personen, haben am Montag einen weiteren Schritt zur positiven Entwicklung der Gemeinde getan. Sie bewilligten einen Verpflichtungskredit von 900000 Franken für den Ersatz der Regenwasserleitung Uebeschisee einstimmig. Während seiner Ausführungen zum Projekt erwähnte Gemeinderat Raphael Joss, Ressort Sicherheit, Versorgung und Entsorgung, dass diese längst notwendige Sanierung seit 20 Jahren hinausgeschoben worden sei: «Weil immer andere, wichtigere Geschäfte bevorzugt werden mussten», sagte Joss.

Positives konnte auch die Finanzverwalterin Gisela Roth berichten. Auch wenn die Steuereinnahmen insgesamt um 182700 Franken geringer ausgefallen sind als budgetiert, schliesst das Ergebnis der Rechnung 2018 im Gesamthaushalt bei einem Aufwand von 3,1 Millionen Franken mit einem Überschuss von 57918 Franken ab. Der allgemeine Haushalt schliesst bei einem Aufwand von 2,4 Millionen Franken mit null ab. «Steuereinbussen waren vor allem im Bereich Einkommenssteuern zu verzeichnen», so Roth. Die positive Jahresrechnung 2018 wurde einstimmig genehmigt.

Gemeinderätin Sonja Rufener, Ressort Soziales und Umwelt, berichtete, dass es gelungen ist, für die 1.-August-Feier eine 18-köpfige Ad-hoc-Musikgruppe zusammenzubringen, die unter der Leitung des einheimischen Musikprofis André Scheurer einmalig aufspielen wird. Über die Entwicklung der Gemeinde zeigte sich auch der ehemalige Gemeindepräsident Markus Brönnimann erfreut: «Das gseht guet us mit der Gmeind, ig blybe gloub noch chli da.»

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