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Freistatt-Auflage gestartet

Der Kanton hat vorgeprüft, jetzt ist die Öffentlichkeit dran: Die Stadt Thun schickt die ZPP Freistatt in die öffentliche Auflage.

Die Freistatt wird in absehbarer Zeit ein neues Gesicht erhalten.
Die Freistatt wird in absehbarer Zeit ein neues Gesicht erhalten.
Christoph Gerber

«Mit dem Erlass einer Zone mit Planungspflicht (ZPP) werden die Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Siedlungsentwicklung im Areal Freistatt geschaffen.» Das schreibt die Stadt Thun in einer Mitteilung zur Lancierung der öffentlichen Auflage.

Das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) würdige die Planung zur Entwicklung des Areals in seinem Vorprüfungsbericht als «sorgfältig und nachvollziehbar» ausgearbeitet. Einige formelle und materielle Genehmigungsvorbehalte konnte die Stadt Thun mit wenigen Anpassungen an Plan und Vorschriften ausräumen.

Auflage bis am 8. April

Die Unterlagen sind im Rahmen der öffentlichen Auflage bis am 8. April einsehbar.Im Wesentlichen hat die Stadt Thun gemäss der Mitteilung folgende Anpassungen und Präzisierungen gegenüber der Mitwirkungsphase vorgenommen: Bei den Gestaltungsgrundsätzen sei «auf die städtebauliche Eingliederung in die Quartierstruktur und auf die angrenzenden Baudenkmälergebührend Rücksicht zu nehmen.»

Das gemeinnützige Wohnen sei dem preisgünstigen Wohnungsbau und der Gemeinwohlorientierung verpflichtet. In SachenParkierung wird auf eine explizite Erwähnung eines Sockelangebots verzichtet.Damit bleibt die durchschnittliche Parkplatzzahl pro Wohnung wie bei der Mitwirkungsvorlage bei0,5 bis 1 pro Wohnung.

Die Neubauten der Freistatt sind gemäss der aktuellen Vorlage an das Fernwärmenetz der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Thun anzuschliessen. Falls dies nicht möglich oder nicht tragbar ist, muss für Heizung und Warmwasser als Hauptenergieträger Grundwasser eingesetzt werden.

Baustart frühestens 2023

Nach Durchführung der öffentlichen Planauflage und allfälliger Einspracheverhandlungen kann die Planung frühestens im Sommer 2019 durch den Stadtrat – unter Berücksichtigung des fakultativen Referendums – beschlossen und im ersten Quartal 2020 vom Kanton genehmigt werden. Es ist vorgesehen, im Jahr 2021 einen Architekturwettbewerb durchzuführen. Ein Baustart mit einer ersten Bauetappe könnte frühestens 2023 erfolgen.

www.thun.ch

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