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«Es geht um Toleranz – und die Frage, wovon wir hier denn leben»

«Ich möchte nicht den Tag erleben, an dem wir keine Gäste mehr haben», sagt Stefan Otz. Deshalb nimmt der Interlakner Tourismusdirektor Stellung zu Irritationen und Ressentiments in Teilen der Bevölkerung, die sich touristisch den fremden Kulturen ausgesetzt fühlen.

Arabische Touristen auf Kutschenfahrt mit?Blick über die Höhematte auf die Jungfrau: Ab Ende nächster Woche  gehören solche Bilder wieder zum touristischen Alltag von Interlaken.
Arabische Touristen auf Kutschenfahrt mit?Blick über die Höhematte auf die Jungfrau: Ab Ende nächster Woche gehören solche Bilder wieder zum touristischen Alltag von Interlaken.
zvg/Jost von Allmen
Tourismusdirektor Stefan Otz erwartet in diesem Jahr auf dem Bödeli so viele arabische Gäste wie noch nie.
Tourismusdirektor Stefan Otz erwartet in diesem Jahr auf dem Bödeli so viele arabische Gäste wie noch nie.
Alex Karlen
Ausgabefreudig und zahlkräftig: Arabische Touristen vor einem Bijouteriegeschäft in Interlaken.
Ausgabefreudig und zahlkräftig: Arabische Touristen vor einem Bijouteriegeschäft in Interlaken.
Bruno Petroni
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Am nächsten Mittwoch endet der islamische Fastenmonat Ramadan. Dann wird nicht nur, aber vor allem das Bödeli wieder von arabischen Touristen dominiert. Freuen Sie sich darauf?Stefan Otz: Ja, klar. Es werden so viele arabische Gäste kommen wie noch nie.

Die Anzahl Logiernächte von Touristen aus den Golfstaaten hat sich innert zehn Jahren verzwanzigfacht und erreichte 2014 mit 90'000 einen Gesamtanteil von 10 Prozent. Wie viele genau sind dieses Jahr zu erwarten? Aufs ganze Jahr gerechnet ist eine Prognose schwierig. Der Ramadan verschiebt sich bekanntlich jedes Jahr um elf Tage, womit die arabische Saison unterschiedlich ist.

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