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Die Stadt setzt auf natürliche Feinde

Das wird den Krähen in der Schwäbisallee nicht gefallen: Die Stadt bekämpft sie seit neustem mit Falken.

Ulrich Lüthi nimmt seinem Wanderfalken die Kopfhaube ab. Im nächsten Moment wird das Tier einen schrillen Schrei von sich geben, wodurch die Krähen veranlasst werden, das Weite zu suchen.
Ulrich Lüthi nimmt seinem Wanderfalken die Kopfhaube ab. Im nächsten Moment wird das Tier einen schrillen Schrei von sich geben, wodurch die Krähen veranlasst werden, das Weite zu suchen.
Christoph Gerber

Was hat die Stadt Thun nicht schon alles versucht, um die Saatkrähen aus der Schwäbis­allee zu vertreiben: CDs wurden in die Bäume gehängt, um die Tiere zu blenden, und die Baumpfleger schnitten die Äste so, dass den Vögeln der Nestbau erschwert wurde. Doch der Erfolg hielt sich in Grenzen. Bei der Stadt gehen weiterhin Beschwerden ein von Passanten und Anwohnerinnen, die sich über das Krächzen und die Hinterlassenschaften der Krähen ärgern. Hinzu kommt, dass das Reinigen der kotverschmierten Sitzbänke «schwierig und kostspielig» sei, wie die Stadt in ihrer Medienmitteilung von gestern schreibt.

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