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Ein Basar und eine unerwartete Wendung

Über zwei Stunden debattierte das Parlament über die Zonenplanänderung Freistatt. Im Zentrum stand die Frage, welcher Mindestanteil für genossenschaftliches Wohnen darin festgelegt werden sollte.

Gab viel zu reden: Die Zonenplanänderung, die sich auf die noch nicht sanierte Siedlung Freistatt (Bildmitte) sowie zwei westlich angrenzende Parzellen (im Vordergrund) bezieht.
Gab viel zu reden: Die Zonenplanänderung, die sich auf die noch nicht sanierte Siedlung Freistatt (Bildmitte) sowie zwei westlich angrenzende Parzellen (im Vordergrund) bezieht.
Christoph Gerber

Es zeichnete sich bereits zu Beginn ab: Es würde kein einfaches Geschäft werden. Noch vor der Eintretensdebatte rief Ratspräsident Reto Schertenleib (SVP) dazu auf, nochmals einen tiefen Atemzug zu nehmen. Und er sollte recht behalten.

Das Traktandum 4, Zone mit Planungspflicht Freistatt, entwickelte sich zu einem Feilschen um Zahlen, wie es auf einem türkischen Basar seinesgleichen suchen würde. Es wurden Gebote gemacht, auf Minimalforderungen beharrt und doch wieder darauf verzichtet. Und schliesslich ein Kompromiss gefunden, zu welchem alle Parteien Hand bieten konnten. Nach über zwei Stunden des Debattierens und zwei Sitzungsunterbrüchen war die Zonenplanänderung einstimmig unter Dach und Fach. Doch der Weg dazu war lang, gespickt mit unzähligen Voten und Änderungsanträgen.

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