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Die Grünröcke rüsten zum Pelzmarkt

Am Samstag treffen sich die Jäger zum Pelz- und Fellmarkt auf dem Thuner Expogelände.

Stefan Kammermann
OK-Präsident Herbert Blum (l.) und Pressesprecher Ruedi Stoller präsentierten das Programm des Pelz- und Fellmärit.
OK-Präsident Herbert Blum (l.) und Pressesprecher Ruedi Stoller präsentierten das Programm des Pelz- und Fellmärit.
Stefan Kammermann

Bald heisst es «Ende Feuer» für die Berner Jäger. Zumindest für die aktuelle Jagdsaison. Wenn das Jagdende naht, rüsten die Grünröcke auch gleich zum Markt. Am kommenden Samstag ist es in Thun wieder so weit: Auf dem Expogelände werden der traditionelle Pelz- und Fellmarkt und die kantonal-bernische Trophäenschau über die Bühne gehen.

«Eine solch grosse Ausstellung gibt es so nirgends in der Schweiz», sagte am Dienstag OK-Präsident Herbert Blum. Rund 500 Trophäen aus Berner Jagd werden auf dem Thuner Messegelände zu sehen sein. Erwartet werden bis zu 2000 Grünröcke.

Wie Pressesprecher Ruedi Stoller ausführte, rechnen die Organisatoren in diesem Jahr indes mit einer leicht rückläufiger Auffuhr an Fellen und Pelzen. «Insbesondere die Fuchsjagd erwies sich heuer als schwierig», meinte er. Weil einerseits wegen Schneemangel ein Nachtansitz kaum Erfolg versprach und andererseits auch der finanzielle Anreiz für einen Fuchsbalg fehle.

«Die Preise sind nach wie vor im Keller», so Stoller. Wurden vor zehn Jahren noch rund 20 Franken für einen Fuchsbalg bezahlt, dürfte derzeit etwa noch ein Fünfliber drin liegen. «Wir stellen fest, dass immer weniger Jäger die Fuchsjagd praktizieren», hielt Stoller fest. ­Zudem sei vorab im Flachland erneut die Fuchsräude, eine parasitäre Hauterkrankung, ein Thema.

Markt bleibt auf Expogelände

Mit der 86. Auflage des Markts steht nun auch fest, dass der traditionelle Jägeranlass nicht mehr in die Thuner Innenstadt zurückkehren wird. Wegen des Umbaus des Hotels Freienhof wechselte der traditionelle Markt vor zwei Jahren auf das Thuner Expogelände. «Der neue Standort hat sich bestens bewährt», erklärt Herbert Blum.

Zwar würden es einige Jäger bedauern, dass der Markt nun definitiv nicht mehr in der Innenstadt durchgeführt werde. «Auf dem Ausstellungsgelände ist die ganze Logistik und Organisation deutlich einfacher und überschaubarer», begründet dies der OK-Präsident.

Zudem sei auch die Sicherheit besser gewähr­leistet und es gebe weniger Kollisio­nen mit anderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Fasnacht, die ebenfalls am kommenden Wochenende in Thun über die Bühne geht.

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