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Grosses Interesse an Freistatt-Plänen

Das Wohnquartier Stöckacker Süd in Bern-Bümpliz befindet sich nahe der S-Bahn-Halte­stelle Europaplatz. Nachdem die Stadtberner vor gut fünf Jahren einen 70-Millionen-Kredit an der Urne gutgeheissen hatten, liess die Stadt die alte Siedlung abreissen und am gleichen Ort 146 neue städtische Wohnungen in drei Häusern bauen. Das letzte Haus war im Juli 2017 bezugsbereit. «Die Siedlung ist ein gutes Beispiel bezüglich der Zielvorgaben 2000-Watt-Areal und für autoreduziertes und -freies Wohnen», sagt Thuns Stadtplanerin Susanne Szentkuti. Nebst 3- bis 6-Zimmer-Wohnungen existieren im Quartier auch kleinere Alterswohnungen mit 1½ bis 3 Zimmern und Town-Houses. Dies ist eine Wohnform für Siedlungen, die individuelles Wohnen in verdichtetem städtischen Raum ermöglichen. gbs
Als «gute Referenz» für die Freistatt-Pläne in Sachen Nach­haltigkeit und moderate Mietzinse bezeichnet die Thuner Stadtplanerin Susanne Szentkuti die bereits 2011 fertiggestellte Überbauung an der Burgunderstrasse in Bern-Bümpliz. Sie befindet sich unweit der Siedlung Stöckacker Süd (vgl. Kasten links). Die besonderen Merkmale sind der Minergie-P-Standard und dass das ganze Areal autofrei ist. Gemäss der Homepage 2000watt.ch handelt es sich gar um die erste komplett autofreie Siedlung der Schweiz. Erstellt wurde das Projekt von der NPG AG und der Wok Burgunder AG. Auf einer Fläche von 7660 Qua­dratmetern wurden in vier Gebäuden 81 Wohnungen realisiert. Ein traditionelles Rieghaus in der Mitte des Areals be­herbergt Gemeinschaftsräume für die ganze Siedlung. gbs/pd
Das Projekt «Baumgarten 3plus» ergänzt laut der Stadt Bern die «beliebte Überbauung Baumgarten» und befindet sich an  der Nussbaumstrasse nahe der A?6 im Osten der Stadt. In verschiedenen Gebäuden, welche durch verkehrsfreie Gassen und Höfe miteinander ver­bunden sind, entstanden in den letzten Jahren 110 Eigentumswohnungen. Die Überbauung wurde im Minergiestandard erstellt und zeichnet sich «durch Familienfreundlichkeit, grosszügige private Aussenräume und moderate Wohnungs­preise aus», wie die Stadt Bern auf ihrer Homepage schreibt.Für die Pläne in der Freistatt führt die Thuner Stadtplanerin Susanne Szentkuti die Über­bauung «Baumgarten 3plus» als Beispiel für familienfreundliches Wohnen und den Minergie­standard ins Feld. gbs/pd
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