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Der Tourismus brummt

Spiez bietet sich eine Chance, weiter an Attraktivität zu gewinnen. In der Anzahl der Longiernächte wurde letztes Jahr der beste Wert seit 30 Jahren gezählt.

Ein Kommentar von: Jürg Spielmann (Bild: Bruno Petroni)
Ein Kommentar von: Jürg Spielmann (Bild: Bruno Petroni)

123 000 Logiernächte wurden letztes Jahr in Spiez gezählt. Es ist dies der beste Wert seit knapp 30 Jahren. Die Hausse ist dem Investitionssegen der Hoteliers einerseits und einem ausgebauten Angebot – man denke an Beachsoccer oder ans Seaside Festival – andererseits zu verdanken. Und der baren landschaftlichen Schönheit.

Spiez bietet sich nun eine Chance, weiter an Attraktivität zu gewinnen. Ein flach abfallender Badestrand am beliebten Strandweg nach Faulensee mit einer WC-Anlage und einer sicheren Feuerstelle. Und das, dank gütiger Alimentierung des Kantons, zu einem Spottpreis. Vor acht Jahren war ein ähnliches Projekt noch gescheitert, weil sich Kanton und Gemeinde bezüglich WC-Unterhalt nicht gefunden hatten…

Klar, mehr Betrieb sorgt am Strandweg auch für eine höhere Belastung. Und mehr Dreck. Nur: Letzterer zeugt, wenn es dem Werkhofteam beim Mähen des Badeplatzes Ausscheidungen um den Kopf wirbelt, schon heute von einem unhaltbaren Zustand. Handeln ist angezeigt. Das Gemeindeparlament muss diese Steilvorlage versenken – und ja nicht das Projekt.

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