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Der Friedhof lebt

Friedhöfe sind die Ruhestätten der Toten. Doch sie werden immer mehr zu Begegnungsorten für die Lebenden. Ein Grund dafür ist die Zunahme von Kremationen.

Wie soll der freie Raum auf Friedhöfen genutzt werden? Diese Frage drängt sich auf, weil es immer mehr Kremationen und immer weniger Erdbestattungen gibt.
Wie soll der freie Raum auf Friedhöfen genutzt werden? Diese Frage drängt sich auf, weil es immer mehr Kremationen und immer weniger Erdbestattungen gibt.
Marc Imboden
Urnengräber auf dem Thuner Stadtfriedhof, eingebettet zwischen Sträuchern, Büschen und Bäumen.
Urnengräber auf dem Thuner Stadtfriedhof, eingebettet zwischen Sträuchern, Büschen und Bäumen.
Marc Imboden
Auf dem Handrücken hat Sascha Franke die Gestaltung eines Grabes skizziert.
Auf dem Handrücken hat Sascha Franke die Gestaltung eines Grabes skizziert.
Marc Imboden
Arbeit beendet: So wird dieses Grab in der nächsten Zeit aussehen
Arbeit beendet: So wird dieses Grab in der nächsten Zeit aussehen
Marc Imboden
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«Wir haben hier Stammbesucher, nach denen man die Uhr stellen kann», sagt Sascha Franke. Er leitet den Unterhalt der drei Thuner Friedhöfe und kennt die Leute, die den Stadtfriedhof an der Schönaustrasse regelmässig aufsuchen. Da sind zum einen jene, die sich selber um die Gräber ihrer Liebsten kümmern und die Infrastruktur des Friedhofs benutzen, um neue Pflanzen zu setzen und zu giessen. Oft stehen sie da und reden mit dem Verstorbenen.

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