Zum Hauptinhalt springen

Der Falkner bleibt länger im Einsatz gegen Krähen

Die Stadt Thun setzt länger als geplant auf einen Falkner, um die Krähen an der Schwäbispromenade zu verscheuchen.

nik
Ulrich Lüthi vertreibt mit seinem Falken Krähen an der Schwäbispromenade.
Ulrich Lüthi vertreibt mit seinem Falken Krähen an der Schwäbispromenade.
Christoph Gerber

Der Einsatz eines Falkners hat an der Thuner Schwäbispromenade zu einem Rückgang von Saatkrähen geführt. Das schreibt die Stadt Thun in einer Mitteilung vom Dienstag. Sie hat deshalb das Engagement des Falkners bis Ende Februar verlängert.

Eigentlich sollte der Falkner laut einer früheren Mitteilung nur bis Ende Jahr zweimal pro Woche mit seinem Vogel die Schwäbisallee aufsuchen. Die Präsenz des Falken allein reicht, um die Krähen in die Flucht zu treiben. Der Falke jagt nicht; er ist angebunden.

Keine Krähen will die Stadt an dieser Stelle, weil sie mit ihrem Krächzen Anwohner der Schwäbisallee stören. Zudem verschmutzt ihr Kot Sitzbänke. Regelmässig erhält die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben Beschwerden.

Auch Einsatz von Uhu-Attrappen

Ausser auf einen Falkner wird die Thuner Stadtverwaltung auch weiterhin auf einen Baumschnitt setzen, der für die Krähen den Nestbau erschwert. Zudem hat die Stadt rund 20 Uhu-Attrappen in den Baumwipfeln angebracht. Wie die Falken sind diese Tiere natürliche Feinde der Saatkrähen.

Mit Flugblättern ruft die Stadtverwaltung die Bevölkerung dazu auf, an Holzgriffen zu ziehen, von denen aus eine Schnur hinauf zu den Uhu-Attrappen führt. «Wenn Du am Holzgriff ziehst, flattert der Uhu und die Krähe fliegt davon», heisst es auf den Flugblättern.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch