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Der Artenvielfalt auf der Spur

Pro Natura will mit dem Floreninventar der Artenvielfalt in der Region Thun auf den Grund gehen.

Die Kornblume ist nicht mehr oft zu sehen. Foto: PD
Die Kornblume ist nicht mehr oft zu sehen. Foto: PD

Am Seeufer, im Wald, zwischen den Pflastersteinen, an der Stadtmauer oder sogar an den Bordsteinen gedeihen ungeachtet viele und manchmal seltene Wildpflanzen. Genau dieser Vielfalt will Pro Natura Region Thun nachgehen. Wie die Städte Zürich, Bern, Basel oder Genf will nun auch die Stadt Thun ihre Kenntnisse über die Biodiversität erweitern.

Individuelle Betreuung

Das Floreninventar wurde im Frühjahr 2019 lanciert, nachdem 75 Prozent der Kosten durch Sponsoren abgedeckt waren. Eine Koordinationsstelle leitet die Freiwilligen mit guten Pflanzenkenntnissen an und stellt die Qualität mit individueller Betreuung sicher. Die Schulung hat am 9. März im Schadaupark stattgefunden. Die rund 30 Freiwilligen werden den Wildpflanzen im öffentlichen Raum und im Wald nachgehen und diese dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora (Info Flora) melden.

Mit der flächendeckenden Kartierung soll herausgefunden werden, wie es um die Biodiversität der Stadt Thun steht. Die Resultate dienen zum Beispiel für den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt, zur Sensibilisierung der Bevölkerung oder als Grundlage für die Bekämpfung der invasiven Neophyten (Problempflanzen).

Über 1000 Arten

Das Projektteam rechnet mit einer Vielfalt von über 1000 Pflanzenarten, wie Pro Natura Region Thun weiter schreibt. Die Stadt Thun begleitet und unterstützt das Projekt auf Stadtboden. Es wird mit drei Jahren Kartierung gerechnet. Weitere Gemeinden sind willkommen, denn das Floreninventar sieht eine Kartierung der gesamten Region Thun vor. Das Projekt steht unter der Trägerschaft von Pro Natura Region Thun und wird von zahlreichen namhaften Organisationen unterstützt.

www.flora-region-thun.ch

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