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Das Wunder darf nun etwas ruhen

Zuerst ging es um wenige Milli-, dann um Hunderte Kilometer: Heute Dienstag wurde die Containerausstellung «Wunder von Bern» nach vierjähriger Laufzeit zurück nach Deutschland spediert. Laut den Machern war sie mit bis zu 10'000 Besuchern ein Erfolg.

Nachbau des altehrwürdigen Berner Wankdorfstadions. Ausstellungsbesucher konnten Miniaturfigürchen in der WM-Finalstätte platzieren. 60'000 wie am 4. Juli 1954 sind es nicht geworden.
Nachbau des altehrwürdigen Berner Wankdorfstadions. Ausstellungsbesucher konnten Miniaturfigürchen in der WM-Finalstätte platzieren. 60'000 wie am 4. Juli 1954 sind es nicht geworden.
Jürg Spielmann

Fingerspitzengefühl war vonnöten, um den 7-Tonnen-Koloss in Millimeterarbeit auf den rechten Weg zu bringen. Dieser landete am Mittwoch Vormittag, obwohl auf Perron 1 am Bahnhof Spiez gelegen, nicht auf einem Zugwaggon, sondern auf einem Tieflader mit deutschen Kennzeichen.

Was im August 2015 an den Thunersee fand, wurde jetzt wieder zurückgebracht – über 420 Kilometer ins deutsche Billigheim: das «Wunder in der Box», eine 3 mal 10 Meter kleine Containerausstellung zum Fussball-Weltmeistertitel 1954.

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