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Cantus Regio zelebriert zum Geburtstag den «Messias»

Seinen 60. Geburtstag feiert der Chor Cantus Regio am Wochenende mit dem Werk «Der Messias» von Georg Friedrich Händel. Der Nachname Loosli liest sich gleich dreimal im Programm.

Vater Peter, Tochter Anja Christina und Sohn Niklaus Loosli wirken alle an den zwei Konzerten des Chors Cantus Regio mit, der in den nächsten Tagen sein 60-jähriges Bestehen feiert.
Vater Peter, Tochter Anja Christina und Sohn Niklaus Loosli wirken alle an den zwei Konzerten des Chors Cantus Regio mit, der in den nächsten Tagen sein 60-jähriges Bestehen feiert.
Steve Wenger

«Durch seine Wunden sind wir geheilt», preist der Chor den Messias im Monumentalwerk von Georg Friedrich Händel, das als populärste geistliche Musik des christlichen Abendlandes zählt. Als mitreissend mit rauschendem Schwung und orkanischen Tönen beschreibt der Chor Cantus Regio die Komposition.

Als Händel 1741 einen Brief des Mäzens und Librettisten Charles Jennens erhält, der ihm Libretti mit Bibelstellen zukommen lässt, ist es Händel, als ob Gott selbst zu ihm spräche. Laut Überlieferung soll der Meister den «Messias» innert drei Wochen geschrieben haben – gerade war er halbwegs genesen von einem Schlaganfall. Die Texte hätten ihn in eine Art Trance versetzt, an Schlaf oder Nahrung war in der Schaffenszeit kaum zu denken. Die orkanischen Töne mit rauschendem Schwung sprudelten aus der Feder des Angeschlagenen, weil «Gott mit mir gewesen ist», soll Händel gesagt haben. Danach schlief er 17 Stunden.

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