Zum Hauptinhalt springen

Besucher der Agrimesse parkierten wild

Rund 70 Autolenker stellten ihr Fahrzeug am letzten Tag der Agrimesse in Thun verbotenerweise im Baustellenbereich auf der Allmendstrasse ab. Zu befürchten haben die Fehlbaren indes nichts.

Weil Unbekannte die Abschrankungen weggeräumt hatten, wurde der Baustellenbereich auf der Allmendstrasse in Thun am Sonntag kurzerhand zum unerlaubten Parkplatz für Besucher der Agrimesse.
Weil Unbekannte die Abschrankungen weggeräumt hatten, wurde der Baustellenbereich auf der Allmendstrasse in Thun am Sonntag kurzerhand zum unerlaubten Parkplatz für Besucher der Agrimesse.
zvg

Gemeinderat Konrad Hädener (CVP) nahm es mit Humor. «In Bern sind es Häuser. In Thun besetzen Bauern unsere Baustellen», twitterte der Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften am Montag. Was war passiert?

Erfinderische Besucher der Agrimesse auf dem Expo-Areal hatten am sonntag, am letzten Tag der Ausstellung, auf der Allmendstrasse Abschrankungen weggeräumt und nutzten die Fläche unerlaubterweise zum Parkieren. Unter der Woche läuft auf der Strasse derzeit eine umfangreiche Sanierung im Hinblick auf die Inbetriebnahme des Bypasses Thun-Nord; am Sonntag arbeitete freilich niemand.

Keine Bussen verteilt

Auf Anfrage hielt Konrad Hädener am Montag fest, dass im Baustellenbereich etwa 70 Fahrzeuge unrechtmässig abgestellt worden seien. Wer die Abschrankungen beiseitegeschafft hatte, war für die Mitarbeiter der Stadt und die aufgebotene Polizei nicht mehr eruierbar.

«Sobald einige Fahrzeuge parkiert waren, war für die nachfolgenden Autolenker auch nicht mehr ersichtlich, dass dies hier eigentlich nicht gestattet wäre», erklärte der Bauvorsteher. Die Polizei sah in der Folge davon ab, den Fehlbaren Bussen zu verteilen.

Laut Hädener hat die Stadt ihre Hausaufgaben in Sachen Baustellensicherung gemacht. «Eine Rund-um-die-Uhr-Bewachung der Baustelle können und wollen wir uns nicht leisten», so Hädener.

Da die Witterung die Arbeiten auf und an der Allmendstrasse bisher begünstigt hat, geht der Bauvorsteher davon aus, dass der Deckbelag wie geplant im Mai aufgetragen werden kann. Bis dahin finden auf dem Expo-Areal keine grösseren Messen mehr statt.

Die Chancen stehen also gut, dass sich das wilde Parkieren nicht wiederholt. Dennoch meint Konrad Hädener: «Wir werden bei Anlässen nun sicher ein Auge auf die Baustelle haben.»

gbs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch